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Expertin warnt: Prinz Williams und Kates jüngster Schritt "ein katastrophaler Fehler"

Eine Adelsexpertin äußert Kritik am jüngsten wohltätigen Engagement des Prinzen und der Prinzessin von Wales.
Kate und William lesen in einer Kirche in ihren Heften.

Prinz William und Prinzessin Kate möchten Berichten zufolge ein Zeichen gegen die Krise am Wohnungsmarkt setzen und einen Teil ihres milliardenschweren Imperiums für soziale Zwecke mobilisieren.

Prinz William will Teile seines Cornwall-Besitzes veräußern

Vor rund zwei Wochen hatte die Daily Mail berichtet, dass der Thronfolger eine Umstrukturierung des Herzogtums Cornwall plane. "Im Rahmen eines ambitionierten 500-Millionen-Pfund-Plans will er rund ein Fünftel des riesigen königlichen Besitzes verkaufen, um die Wohnungs- und Umweltkrise in Großbritannien anzugehen", berichtete die britische Zeitung Mitte Mai.

Als 25. Herzog von Cornwall bezieht William aus dem weitläufigen Besitz, der sich über zahlreiche Grafschaften erstreckt und Ländereien, Bauernhöfe, Wohnhäuser und Gewerbeimmobilien im Wert von über einer Milliarde Pfund umfassen soll, ein privates Jahreseinkommen von fast 23 Millionen Pfund.

Nun plant der zukünftige König, im Zuge einer von Insidern als umfassende Modernisierung bezeichneten Maßnahme, den Besitz zu verkleinern und sich auf fünf "Kerngebiete" zu konzentrieren, in denen das Herzogtum nach Ansicht seiner Berater die größte soziale und ökologische Wirkung erzielen kann.

Es handelt sich um einen groß angelegten Plan: Der Prinz von Wales, der nach der Thronbesteigung seines Vaters Charles III. die Herrschaft über das Herzogtum erbte, werde voraussichtlich in den nächsten zehn Jahren Teile des Besitzes veräußern.

Während die Initiative weitgehend gefeiert wird, sieht Adelsexpertin Liz Jones das Vorhaben kritisch. Sie zweifelt daran, dass der Prinz und die Prinzessin von Wales die Realität von Mietern erfassen können, die den Verlust ihrer Wohnungen fürchten.

Wohltätiger Plan nur eine Form der Selbstdarstellung?

William sei in privilegierten Verhältnissen aufgewachsen, betont Jones in einem neuen Artikel für die Daily Mail. Zusammen mit seiner Familie bewohnt er aktuell die sogenannte Forest Lodge in Windsor, bei einer angeblichen Jahresmiete von rund 300.000 Pfund. 

"Bevor Sie den Weg nicht selbst gegangen sind, reden Sie bitte nicht darüber", wirft Jones, die selbst im Jahr 2018 ihr Eigenheim verlor und die Herausforderungen des privaten Mietmarktes kennt, dem Thronfolger vor. 

Das Vorhaben des Prinzen und der Prinzessin von Wales hält Jones für eine Form der Selbstdarstellung mit kaum praktikablem Nutzen für Betroffene. Sie spricht von einem "katastrophalen Fehler" und schlägt radikalere Lösungen vor. So könnten etwa herrschaftliche Paläste oder die Londoner Apartments der York-Prinzessinnen in Sozialwohnungen umgewandelt werden, um sofortigen Wohnraum für Bedürftige zu generieren, lautet der Vorschlag der Adelsexpertin.

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