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Trotz Ermittlungen: Prinz Andrew auf Luxusreise in Frankreich

Ein emiratischer Unternehmer und Multimillionär soll dem Ex-Prinzen herrliche Luxus-Tage ermöglicht haben.
Andrew

Während in Großbritannien weiterhin Ermittlungen gegen ihn laufen, hat sich Andrew Mountbatten-Windsor offenbar eine luxuriöse Auszeit in Frankreich gegönnt, wo ihm jeder Wunsch von den Augen abgelesen wurde. Der in Ungnade gefallene Ex-Prinz wurde von einem wohlhabenden Geschäftsmann auf dessen Privatgestüt in der Bretagne empfangen, berichten sowohl die Daily Mail als auch gala.de. Die Luxusreise sorgt in seiner Heimat für erhebliche Kritik.

Privatjet, Privatkoch und Ausritte am Strand

Laut der britischen Zeitung flog Andrew bereits Ende Mai in einem von seinem Gastgeber Mohammad A. Baker bereitgestellten Privatjet von Norwich nach Dinard, einer Stadt im Nordwesten Frankreichs. Ziel war das exklusive Gestüt "MAB Stables" in der Bretagne, das dem 38-jährigen Baker gehört. Dort soll Andrew drei Tage verbracht haben.

Baker, ein einflussreicher emiratischer Unternehmer und Multimillionär, führte Andrew bei diesem dreitägigen Aufenthalt angeblich durch eine Welt des Luxus. Das Gestüt, das etwa 130 Vollblutpferde beherbergt, liegt unweit der Atlantikküste und soll dem Ex-Royal eine perfekte Kulisse für ausgedehnte Ausritte am Strand und Gourmet-Mahlzeiten geboten haben. Diese wurden - natürlich - von einem Privatkoch zubereitet. Zudem sollen die beiden miteinander Boule gespielt haben. Ein persönlicher Bodyguard habe Andrew begleitet, heißt es.

Arthur Desprez, ein Rennpferdetrainer, bestätigte gegenüber Daily Mail: "Prinz Andrew war zu Gast bei Mohammad Baker. Er wohnte in dessen Haus." Der Aufenthalt, bei dem Andrew nicht nur die Unterkunft, sondern auch die Verpflegung und die Freizeitaktivitäten kostenlos zur Verfügung gestellt worden sein sollen, zeigt seine nach wie vor engen Verbindungen zu wohlhabenden Persönlichkeiten.

Kritik an Andrews Lebensstil

Die Reise wirft jedoch erneut Fragen über den Lebensstil des 66-Jährigen auf, die der britischen Bevölkerung sauer aufstoßen. Andrew soll nämlich seine Beziehungen mit äußerst reichen Geschäftsleuten, die er während seiner Zeit als britischer Sonderbeauftragter für Handel und Investitionen knüpfte, nicht nur beruflich, sondern auch für private Vorteile (aus)genutzt haben. Im Februar dieses Jahres wurde er wegen Verdachts des Amtsmissbrauchs in Bezug auf Jeffrey Epstein festgenommen. Zudem laufen Ermittlungen wegen mutmaßlicher Sexualstraftaten. 

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