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Neue Schule für Prinz George: Worauf Kate und William geachtet haben könnten

Eton gilt als eine der bekanntesten Schulen der Welt, auch die ehemaligen Premierminister Boris Johnson und David Cameron waren dort Schüler.
Prinz George und Prinzessin Charlotte winken in einer Kutsche sitzend der Menge zu.

Neustart für Prinz George: Ab September wird das älteste Kind von Prinz William und Prinzessin Kate das Elite-Internat Eton in Windsor besuchen. 

Auch William und sein Bruder Harry besuchten das renommierte College. Zudem ist die Schule nur wenige Minuten von der Forest Lodge, dem Familienwohnsitz, entfernt. 

Berichten zufolge haben sich Kate und William die Entscheidung nicht leicht gemacht und mehrere Schulen besucht. Immer wieder heißt es, die 44-Jährige legt - wie schon Williams verstorbene Mutter Prinzessin Diana - Wert darauf, dass ihre Kinder eine möglichst normale Kindheit haben.

„Werden immer ein bisschen auffallen, aber nicht übermäßig“

Die Royals würden sich da „nicht von anderen Familien unterscheiden“, die „das Beste für ihre Kinder tun und eine Schule finden wollen, an der ihr Kind glücklich ist und sich entfalten kann“, erklärt Beraterin Grace Moody-Stuart von der Schulplattform „The Good Schools Guide“ im Gespräch mit dem Magazin Hello!

William und Kate hätten „großes Engagement“ gezeigt. „Sie haben nicht einfach gesagt: ‚Oh, ich war in Eton, also geht mein Sohn auch nach Eton‘ – so wie es viele Eton-Absolventen als Väter tun. Sie haben sich auch andere Optionen angesehen“, so Moody-Stuart. „Offensichtlich hatten sie vor allem Internate im Blick, denn soweit wir wissen, haben sie keine Tagesschulen in Betracht gezogen. Das war also eindeutig eines der Dinge, die sie sich für ihren Sohn gewünscht haben.“ 

Warum es schließlich Eton wurde? 

„Da sie etwas Besonderes sind und die Augen der Welt auf sie gerichtet sind, bot das Umfeld einer Privatschule etwas, in dem sich ihre Kinder wohl, geborgen und sicher fühlen würden. Nicht unbedingt, weil es dort Heerscharen von Sicherheitskräften gibt, sondern einfach, weil sie sich sicher fühlen und sie selbst sein können, ohne das Gefühl zu haben, besonders hervorzustechen“, meint Moody-Stuart. „Sie werden immer ein bisschen auffallen, aber nicht übermäßig.“

Prinz William hatte an der Schule einst den Posten eines Präfekten inne. Zu den Aufgaben von Präfekten gehört auf dem Internat die Aufsicht über die anderen Schüler, die sie bei schlechtem Verhalten auch maßregeln dürfen.

Die elitäre Ausbildung ist laut Webseite der Schule mit einem Betrag von rund 63.300 Pfund (umgerechnet rund 73.200 Euro) pro Schuljahr dem Establishment vorbehalten - britischen Familien mit Durchschnittseinkommen dürften allenfalls mit Hilfe eines Stipendiums Zugang erhalten. Der junge Prinz, der hinter William an zweiter Stelle der britischen Thronfolge steht, kann also in seiner neuen Schule mit Klassenkameraden aus privilegierten Verhältnissen rechnen.

Derzeit besucht George noch gemeinsam mit seinen Geschwistern Prinzessin Charlotte und Prinz Louis die Lambrook School westlich von London.

Prominente Absolventen

Eton gilt als eine der bekanntesten Schulen der Welt, auch die ehemaligen Premierminister Boris Johnson und David Cameron waren dort Schüler.

George hat Erfahrung im Umgang mit Prominenten: Im Jahr 2016 durfte er etwa dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama die Hand schütteln. Obama scherzte, der damals gerade zwei Jahre alte Prinz habe gegen das Protokoll verstoßen, weil er bei dem abendlichen Treffen einen Bademantel über seinem Pyjama trug.

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