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Normalo-Job für Lady Louise Windsor: Wieso sie keine Sonderbehandlung bekommt

Verwöhnt wurde Lady Louise Windsor von ihren Eltern nicht. Sie musste lernen, dass das Leben außerhalb des Palastes kein Honigschlecken ist.
Lady Louise Windsor mit Hut und blauem Mantel lächelt.

Sie geht einer bodenständigen beruflichen Tätigkeit nach: Lady Louise Windsor hat eine ganz normale Aufgabe übernommen, bei der sie keine besondere königliche Behandlung genießt, berichtet express.uk.co.

"Großartige Arbeiterin": Lady Louise nimmt Normalo-Job an

Die Tochter von Prinz Edward und Herzogin Sophie ist dieses Jahr bei der Royal Windsor Horse Show als eine der Hauptorganisatorinnen tätig, heißt es.

Noch studiert die 22-Jährige an der Universität St. Andrews. Am Donnerstag habe ihre Arbeit bei der Veranstaltung begonnen. Bisher besuchte Lady Louise die Show als Zuschauerin. Sie nimmt auch oft am Kutschfahrwettbewerb teil.

Nun jobbt die Nichte von König Charles III. bei dem renommierten Event. 

Veranstaltungsleiter Nick Brooks-Ward erklärte gegenüber Vanity Fair: "Lady Louise ist eine der Hauptorganisatorinnen und übernimmt im Grunde einen Concierge-Service. Sie arbeitet hervorragend und ist eine echte Bereicherung für das Team – ganz ohne Allüren. Es ist eine reguläre, bezahlte Arbeit, und sie wird aufgrund ihrer Bekanntheit nicht bevorzugt behandelt."

Es sei wunderbar, dass die Studentin so großes Interesse zeige.

Verwöhnt wurde Lady Louise Windsor von ihren Eltern nicht. Sie musste lernen, dass das Leben außerhalb des Palastes kein Honigschlecken ist. Es ist auch nicht das erste Mal, dass sie arbeiten geht.

Wie die Daily Mail berichtete, arbeitete Louise im Alter von achtzehn Jahren im Sommer mehrere Tage die Woche für einen Mindestlohn in einem Gartencenter. Nach ihrer Matura verdiente sie rund sieben Pfund pro Stunde, also etwa acht Euro – obwohl sie in einem 30-Millionen-Pfund-Herrenhaus in Bagshot Park, Surrey, lebt. 

Wie einst auch Prinz William und Prinzessin Kate studiert sie seit 2022 an der St. Andrews University in Schottland. Sie hat sich für das Fach Englisch entschieden. Express.co.uk zufolge könnte sie in die Fußstapfen ihrer verstorbenen Großmutter Königin Elizabeth II. treten und zum Militär gehen. Im Zweiten Weltkrieg meldete sie sich als Freiwillige für den Dienst als Fahrerin und Mechanikerin an der Heimatfront.

Dem Bericht zufolge wurde Louise bereits zusammen mit anderen Mitgliedern des University Officer Training Corps (UOTC) bei einem Armeetraining gesehen (Bilder gibt es hier zu sehen). 

Eine Quelle erzählte gegenüber The Sun: "Louise hat jede Minute als Mitglied der Offiziersanwärter an der Universität genossen. Sie hat eine Grundausbildung als Armeeoffizierin absolviert und ist entschlossener denn je, in Zukunft König und Vaterland zu dienen." Und weiter heißt es: "Sie hat die Offiziersausbildung neben ihrem Studium absolviert und enorm von den Fähigkeiten profitiert, die ihr dort vermittelt wurden."

Warum Louise nur eine "Lady" ist

Als Kind des Sohnes eines Monarchin wäre Lady Louise eigentlich berechtigt, die Prädikate "Her Royal Highness" und "Princess" zu führen. Sie führt auf Wunsch ihrer Eltern lediglich das ihr als Tochter eines Earl zustehende Höflichkeitsprädikat Lady. 2020 erklärte Louises Mutter Sophie, Louise könne, wenn sie volljährig sei, selbst entscheiden, ob sie die höherrangigen königlichen Titel tragen wolle.

Gegenüber der Sunday Times erklärte Herzogin Sophie im Jahr 2021, dass sowohl Louise als auch Bruder James sich ihre Privilegien einmal selbst aufbauen werden müssen: "Wir versuchen, sie mit dem Verständnis zu erziehen, dass sie sehr wahrscheinlich für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen (...). Sie können sich ab 18 entscheiden, Titel zu verwenden, aber ich denke, das ist höchst unwahrscheinlich."

Louise wurde mit Esotropie geboren und bereits mehrfach an den Augen operiert. Sie besuchte zunächst die St George's School am Windsor Castle. Anschließend ging sie von 2017 bis 2022 in die St Mary's School in Ascot, Berkshire

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