Körpersprache-Experte: Nur diese 5 Royals sind die "Zukunft der Monarchie"

Als König wird William ein Netz an engen Vertrauten brauchen. Wer sich als rechte Hand besonders eignen soll.
Prinz William lächelt in einem dunklen Anzug, während er sich mit jemandem unterhält.

Als König wird der britische Prinz William einmal auf ein Netz an engen Vertrauten angewiesen sein. Der britische Körpersprache-Experte Darren Stanton glaubt, dass sich ein Mitglied der Royal Family ganz besonders als Stütze eignet. 

Im Gespräch mit "Betfair Casino", aus dem das Magazin Marie Claire zitiert, bezeichnet Stanton "die Dynamik" zwischen William und seiner Tante Anne als "fantastisch". William stelle Schaulustigen etwa oft Fragen oder scherze mit ihnen. Prinzessin Anne sei "eine sehr dominante Person – nicht herrisch – aber sie interagiert gerne mit Menschen und hat wie ihre Mutter (Queen Elizabeth II.) eine sachliche Art", so Stanton. 

"William und Anne sind die Zukunft der Monarchie, ebenso wie Kate, Herzogin Sophie und Prinz Edward". Die fünf Royals seien "die Bastion". Und: "Anne bietet William Geborgenheit."

Auch der Adelsexperte Richard Fitzwilliams glaubt, dass die Zukunft der Monarchie von Anne mitbestimmt wird. Im Gespräch mit der Boulevardzeitung Daily Mail analysiert er kürzlich, dass die Prinzessin wesentlich zu einem positiven Image beitrage: "Sie genießt eine hohe Arbeitsbelastung und übernimmt in der Regel die meisten königlichen Verpflichtungen aller Royals. Allerdings zieht sie es vor, den Medienrummel zu vermeiden, der die bekanntesten Royals begleitet. Sie spielt eine absolut zentrale Rolle dabei, die Unterstützung der Öffentlichkeit für die Monarchie aufrechtzuerhalten." 

Prinzessin Anne lächelt mit einem gemusterten Schal und blauem Blazer im Gespräch.

Prinzessin Anne

"Bodenständige Ratschläge" von Anne

Mit ihrer klugen Art könne Anne ihrem Bruder, König Charles, bei der Krisenbewältigung helfen: "Was Anne König Charles, der Berichten zufolge wegen seines Umgangs mit dieser Krise unter Druck von William steht, bieten kann, sind bodenständige Ratschläge." Anne und Charles seien "nicht immer einer Meinung". "Entscheidend" sei unter diesen Umständen, "dass Charles auch auf Meinungen hört, die von seinen eigenen abweichen oder ihnen entgegenstehen".

Immer im Einsatz

Im Herbst hatte Anne etwa im Auftrag des britischen Außenministeriums die Ukraine besucht. Die 75 Jahre alte Princess Royal, wie ihr offizieller Titel lautet, besuchte der Nachrichtenagentur PA zufolge gemeinsam mit der ukrainischen First Lady Olena Selenska ein Denkmal für im Krieg getötete Kinder und legte dort einen Teddybären nieder. Außerdem traf sie sich mit Präsident Wolodymyr Selenskij, dem sie einen Umschlag mit dem Emblem des Königshauses überreichte - wohl ein persönlicher Brief von König Charles, wie PA spekulierte.

Wie ihr Vater, der 2021 gestorbene Prinz Philip, hat Anne eine Neigung, Sprüche zu klopfen. Zu Übungen, an denen sie als Ehrenoffizierin des Militärs am Steuer von Panzern teilnahm, sagte sie vor einigen Jahren: "Perfekt für den Trafalgar Square, löst einfach alle deine Probleme!" Der Platz im Zentrum Londons ist notorisch von Stau geplagt.

Die Lockerheit mag in ihrer Jugend begründet sein. Als erste Prinzessin im britischen Königshaus wurde sie nicht nur von Privatlehrern unterrichtet, sondern ging auch auf eine weiterführende Schule. Ihre Liebe für Pferde, die Teil des innigen Verhältnisses zu ihrer Mutter war, führte sie als Medaillengewinnerin bei europäischen Meisterschaften bis zu den Olympischen Spielen 1976. Noch heute ist sie dem Sport und den Tieren tief verbunden.

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