Gründe für Meghans Trennung von Netflix enthüllt – mit Warnung für Harry
Meghan und Harry
Gemeinsam mit dem Streamingdienst Netflix hatte Herzogin Meghan im Vorjahr ihre Lifestyle-Marke "As Ever" gegründet. Doch wie vergangene Woche bekannt wurde, trennen sich ihre Wege. Die Firma sei "dankbar" für die Partnerschaft mit Netflix, so "As Ever".
Netflix beendet Zusammenarbeit mit Meghans "As Ever"
Im ersten Jahr sei ein schnelles Wachstum verzeichnet worden und nun könne die Firma auf eigenen Beinen stehen. Netflix erklärte zum Ende der Zusammenarbeit, es sei von Beginn an geplant gewesen, dass Meghan die Marke eigenständig ausbauen werde.
Brancheninsider gaben nun weitere Details preis - doch die könnten nicht widersprüchlicher sein.
Widersprüchliche Erklärungen für Meghans Netflix-Aus
Kurz nach der Bekanntgabe deutete eine Quelle aus Meghans Umfeld an, dass die Beendigung der Partnerschaft eher eine Idee der Herzogin von Sussex war.
"Meghan pflegt weiterhin ein gutes Verhältnis zum Netflix-Team und ist mit Ted [Sarandos; Chief Executive Officer von Netflix] eng befreundet. Sie wollte ihn nicht verärgern, freut sich aber sehr über die volle Kontrolle über das Unternehmen", zitierte die britische Sun den namentlich nicht genannten Insider. "Angesichts der jüngsten Erfolge ist es für Meghan ein guter Zeitpunkt, die vollständige Kontrolle zu haben."
Die Quelle deutete außerdem an, dass sich die zweifache Mutter durch die Vereinbarung in ihren Karriereplänen "ausgebremst" gefühlt habe. "Netflix war ein guter Partner, aber sie wollte die Marke schon länger international ausbauen, wurde aber vom eher vorsichtigen Netflix-Team zurückgehalten", hieß es.
Diese Woche wurde jedoch eine alternative Version publik. Eine Quelle aus Los Angeles berichtete gegenüber der Daily Mail, dass Netflix mit der Performance unzufrieden gewesen sei. "Sie waren unzufrieden damit, dass sich niemand wirklich für die Marke interessierte – als sie dann "As Ever"-Bereiche im Netflix House einrichten wollten, gab es kein Interesse daran", behauptete der Brancheninsider. "Es passte einfach nicht so zu "Squid Game", "Stranger Things" oder "Bridgerton", wie sie es sich erhofft hatten", so der Insider in Hinblick auf andere auf Netflix veröffentlichte Projekte.
PR-Beraterin sieht auch Harry in Gefahr
Wie kommt es aber zu den unterschiedlichen Narrativen?
Mayah Riaz, Kommunikationsexpertin und PR-Beraterin, erklärte gegenüber dem Mirror: "Das ist wirklich interessant, denn wenn zwei so unterschiedliche Darstellungen derselben Trennung entstehen, ist das normalerweise ein Zeichen dafür, dass beide Seiten versuchen, die öffentliche Wahrnehmung zu steuern."
Bei hochkarätigen Kooperationen wie jener von Meghan und Netflix sei die öffentliche Wahrnehmung beinahe genauso wichtig wie der Vertrag selbst, betonte die Expertin.
Der Streamingdienst werde "diese Entscheidung natürlich als strategisch darstellen wollen, während Meghans Team sie natürlich so präsentieren möchte, als ob sie die Kontrolle über ihre Marke übernimmt und nicht fallen gelassen wird".
Über die möglichen Gründe für die beendete Zusammenarbeit sagte die Expertin: "Ich habe das schon so oft erlebt, und es wäre nicht ungewöhnlich, wenn beide Seiten versuchen, den Schaden zu begrenzen. Fakt ist, dass Streaming-Plattformen immer rücksichtsloser vorgehen, wenn es darum geht, in wen und was sie investieren. Allein berühmt zu sein, reicht nicht mehr aus. Inhalte müssen ein Publikum erreichen, Aufmerksamkeit erregen und kommerziellen Erfolg bringen. Wenn ein Projekt das nicht eindeutig schafft, ist es leider wahr, dass selbst sehr bekannte Namen in Bedrängnis geraten können."
Riaz zufolge könnte aber noch mehr auf dem Spiel stehen. Und das könnte auch für Harry schlechte Nachrichten mit sich bringen. "Ich persönlich denke, das größere Problem für die Sussexes ist, dass die Faszination, die sie einst umgab, nicht mehr so stark ist wie früher", lautete das Fazit der PR-Expertin. "Und das ist wichtig, denn Aufmerksamkeit ist wertvoll, und die Aufmerksamkeitsspanne schwindet schnell. Damit ihre Marke weiterhin stark bleibt, müssen die Projekte bedeutsamer sein als die Schlagzeilen."
Kommentare