Michelle Obama über neue Ehe-Phase mit Barack: "Brauche nichts mehr von dir"
Michelle und Barack Obama beim 75th All Star Game - hinter ihnen sitzt Tochter Sasha
Jahrelang hat Michelle Obama die politische Karriere ihres Ehemannes unterstützt. Seit ihrem Auszug aus dem Weißen Haus strebt die ehemalige First Lady der USA ihre Selbstverwirklichung an. Ihre neue Unabhängigkeit hatte im vergangenen Jahr zu Spekulationen um eine Scheidung geführt, welche Michelle Obama dementierte.
Nun räumte die 62-Jährige aber ein, dass sie und ihr Ehemann Barack Obama sich seit dem Auszug ihrer beiden Töchter Malia (27) und Natasha (24) in einer neuen Lebensphase befinden.
Neue Lebensphase für Michelle und Barack Obama
"Unsere Kinder sind erwachsen", sagte Obama am Mittwoch in der Folge ihres Podcasts "IMO with Michelle Obama & Craig Robinson". Malia Obama schloss ihr Studium an der Harvard University 2021 ab und strebt nun eine Karriere in der Film- und Fernsehbranche an. Ihre Schwester hat ihr Studium an der University of Southern California (USC) im Jahr 2023 beendet. "Sie sind aus dem Haus", erzählte die einstige First Lady über ihre Kinder. Für Michelle Obama und ihren Mann bringt dies eine gewaltige Veränderung mit sich.
"Wir schauen uns an und denken: 'Hey, ich erinnere mich an dich.' Jetzt bin ich über nichts mehr sauer. Ich brauche dich nicht mehr für irgendetwas", sagte sie über ihre Ehe, die damit vor einer Herausforderung steht. "Das braucht Zeit. Wir befinden uns in einem neuen Lebensabschnitt", so Michelle Obama über ihre und Baracks neuen Lebensumstände.
Nicht nur ihr Mann müsse in diesem nächsten Lebensabschnitt herausfinden, wer er ist. "Mir geht es genauso", betonte Michelle. "Das ist eine ganz neue Aufgabe, die man mit einbeziehen muss. Jetzt sind wir wieder allein, er und ich. Das braucht Zeit."
Michelle Obama betonte, dass ein Teil der schwierigen Arbeit, die sie und Barack geleistet hätten, "wegen der Kinder" gewesen sei. "Ohne sie gäbe es viele der schwierigen Dinge nicht", bekräftigte sie. "Wenn diese wundervollen Kinder, die wir uns alle wünschen, mit ihren eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen auftauchen, ist das das erste große gemeinsame Projekt, das man angehen muss."
Michelle Obama über belastende Doppelrolle
In einer Folge von Sophia Bushs Podcast "Work in Progress" hatte Obama im vergangenen Jahr offen wie nie darüber gesprochen, wie sich ihr Leben seit ihrem Auszug aus dem Weißen Haus verändert hat und wie ihre Doppelrolle als Mutter und als Ehefrau des Präsidenten in der Vergangenheit ihre Entscheidungsfreiheit eingeschränkt habe.
Sie habe oft Ausreden erfunden wie: "Ich muss mich um die Mädchen kümmern oder um die Präsidentschaft meines Mannes, also kann ich dieses oder jenes nicht tun", um Entscheidungen zu vermeiden. "Wissen Sie, ich kann meine Entscheidungen und Unentschlossenheit niemandem außer mir selbst anlasten", räumte sie ein, bevor sie hinzufügte: "Ich denke, wenn ich ehrlich bin, hätte ich viele dieser Entscheidungen schon vor Jahren treffen können. Aber ich habe mir diese Freiheit nicht genommen."
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