Eugenie feierte 11. Geburtstag mit Mickey Maus – und Vater Andrew mit Epstein
Andrew mit den Prinzessinnen Eugenie und Beatrice
Die umstrittenen Verbindungen von Andrew Mountbatten-Windsor, dem früheren Herzog von York, zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sorgen weiterhin für Schlagzeilen.
Die 2025 veröffentlichte Biografie des Royal-Autors Andrew Lownie, "Entitled", warf ein neues Licht auf die Beziehung des mittlerweile 65-Jährigen zu Epstein und die Folgen für seine Familie. Besonders brisant: Laut Lownie habe Andrew den elften Geburtstag seiner Tochter Prinzessin Eugenie damals zugunsten eines verlängerten Aufenthalts in Epsteins Strandhaus in Florida verpasst.
Andrew gab Disneyland und Familie einen Korb
Im Jahr 2001 feierte Prinzessin Eugenie ihren elften Geburtstag in Disneyland Paris. Gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Beatrice und ihrer Mutter Sarah Ferguson wurde sie vor dem berühmten Märchenschloss fotografiert, das Bild ging um die Welt. Schon damals auffällig: Papa Andrew war darauf nicht zu sehen. Laut Lownie, der für seine Biografie mehrere Jahre lang akribisch recherchierte, entschied sich Andrew damals bewusst, länger bei Epstein zu bleiben, nachdem er zuvor "drei Tage in New York mit [der verurteilten Sexualstraftäterin] Ghislaine Maxwell" verbracht hatte.
Die Abwesenheit Andrews bei solch einem wichtigen Familienereignis war kein Einzelfall, so der Autor, sondern bloß ein weiteres Kapitel in der problematischen Beziehung des Royals zu Epstein und dessen Umfeld. Lownie beschreibt in seinem Buch, wie Ferguson, Andrews Ex-Frau, schon damals besorgt über die Freundschaft ihres ehemaligen Partners war. "Fergie und viele andere, die ihm nahestanden, waren der Ansicht, dass diese Freundschaft mit Ghislaine Maxwell und Jeffrey Epstein wirklich gefährlich geworden ist", zitiert der Autor in seinem Buch eine enge Freundin Fergusons.
Fergie soll die Entwicklungen mit Unwohlsein beobachtet haben. "Sie teilte eine wachsende Besorgnis darüber, welche Geschäftspartner ihr Ex-Mann unterhielt und wie sich dies auf ihren eigenen Ruf und ihre Verdienstmöglichkeiten in Amerika auswirkte", erklärt Lownie in "Entitled".
Eine Freundin der früheren Herzogin von York äußerte sogar, dass Epstein und Maxwell Andrew gezielt manipulierten: "Er ist so unschuldig und naiv, dass er nicht merkt, dass sie Hintergedanken haben." Lownie zitiert außerdem eine weitere Quelle wie folgt: "Man muss davon ausgehen, dass das alles großartige Werbung für Ghislaine und Epstein ist, der ein echter Strippenzieher ist."
Späte Wiedergutmachung
Den elften Geburtstag seiner Tochter konnte Andrew zwar nicht nachholen, doch zu ihrem 25. Geburtstag veranstaltete Eugenie eine private Disney-Mottoparty, bei der Andrew etwas geschmacklos als Disney-Charakter Prinz Charming (der Prinz aus "Schneewittchen" erschien – Eugenie selbst verkleidete sich als Schneewittchen selbst. Auf der Gästeliste fanden sich auch zahlreiche Prominente, darunter Model Cara Delevingne und sowie Prinzessin Kates Bruder James Middleton.
Kontakt abgebrochen
Geholfen hat diese Geste jedoch nicht. Während Schwester Beatrice versucht, den Kontakt mit ihrem Vater halbwegs aufrecht zu erhalten, hat Eugenie diesen mittlerweile komplett abgebrochen. "Beatrice versucht, einen Mittelweg zu finden, um den Kontakt zu ihrem Vater nicht abzubrechen und dennoch der königlichen Familie nahe zu bleiben. Derzeit stehen sie nicht in regelmäßigem und engem Kontakt, aber Eugenie versucht nicht, diesen Mittelweg zu gehen. Sie spricht nicht mit ihm", sagte eine namentlich nicht genannte Quelle gegenüber der Mail on Sunday. Ein Grund soll sein, dass sich Andrew nie bei Epsteins Opfern entschuldigt hat. Eugenie setzt sich selbst seit Jahren gegen Menschenhandel ein.
Die beiden Schwestern verbrachten auch Weihnachten getrennt von ihren Eltern und nahmen stattdessen auf Einladung von König Charles am traditionellen Familientreffen in Sandringham teil. Charles, der sich angeblich sehr darum bemüht, seine Nichten zu schützen, lud sie zum Weihnachtsgottesdienst in der St. Mary Magdalene Church ein.
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