Anwohner "angewidert": Andrew lebt in Sandringham weiterhin im Luxus

Aus der Royal Lodge musste der in Ungnade gefallene Andrew ausziehen. Auf Annehmlichkeiten muss er aber weiterhin nicht verzichten.
Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor mit grauen Haaren im Anzug und gemusterter Krawatte steht vor unscharfem Hintergrund.

Nach wochenlangen Verzögerungen wurde Andrew Mountbatten-Winsdors Auszug aus der Royal Lodge Anfang Februar auf Geheiß von König Charles III. kurzfristig erzwungen. Der in Ungnade gefallene Königsbruder ist Berichten zufolge auf die Wood Farm auf dem königlichen Anwesen Sandringham in Norfolk, England, umgezogen. Der Umzug in ein kleineres, privat finanziertes Anwesen erfolgte aufgrund des Drucks im Zusammenhang mit seinen Verbindungen zu Jeffrey Epstein und der Veröffentlichung der Epstein-Akten, in denen Andrew mehrfach auftaucht. 

Als zukünftiger fixer Wohnsitz des ehemaligen Duke of York ist eigentlich die Marsh Farm vorgesehen. Die Umbau-Arbeiten an dem Gebäude sind aber noch nicht abgeschlossen, weswegen Andrew - ob er will oder nicht - vorübergehend mit der Wood Farm vorlieb nehmen muss. 

Bericht: Sandringham-Bewohner wollen Andrew als Nachbarn nicht

Doch kaum ist er in sein Domizil auf Zeit gezogen, werden schon wieder skandalträchtige Schlagzeilen laut. Berichtet wird, dass Sandringham-Bewohner über die Ankunft des Ex-Prinzen empört sein sollen.

Ein Besitzer eines örtlichen Pubs erklärte gegenüber Hello!, die Bewohner seien "von seinem Verhalten angewidert". 

Einsicht oder Reue hat der Ex-Duke bisher nicht öffentlich gezeigt. Andrew hat bis jetzt alle Anschuldigungen gegen ihn und jegliches Fehlverhalten im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wiederholt und vehement zurückgewiesen. 

Doch das alleine ist nicht der Grund, warum man in Sandringham auf Andrews Anwesenheit lieber verzichten würde. Einem Anwohner zufolge fürchte man auch eine verstärkte Medienpräsenz. Auf Fotojäger und Presseleute hat man in Sandringham keine Lust. "Die Dorfbewohner mögen das nicht. Es ist ein ruhiges Dorf", wird ein Anrainer zitiert. 

Auch für den Umgang des Königshauses mit dem Andrew-Skandal scheinen die Ansässigen wenig Verständnis zu haben. So soll ein Anwohner den Vorwurf erhoben haben, dass der ehemalige Prinz weiterhin jeglichen Luxus genieße und weiterhin auf Händen getragen werde - trotz seiner langjährigen Freundschaft mit Epstein. 

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