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08.02.2019

Halbschwester über Meghan: "Wohlhabende Narzisstin"

Auch Royal-Experte ist sich sicher, heuchlerische" Meghan habe Freundinnen überredet, ihr Image in einem Interview aufzupolieren.

Als bodenständige, häusliche Ehefrau beschreiben Herzogin Meghans Freundinnen die ehemalige Schauspielerin in einem aufsehenerregenden Interview mit dem People-Magazin.

Nach den vielen Negativ-Schlagzeilen um die 37-Jährige haben sich diese Woche gleich fünf enge Freundinnen der Herzogin von Sussex zu Wort gemeldet, um ein Bild von einer angeblich gänzlich perfekten Meghan zu zeichnen: Gerüchte über ihr herrschsüchtiges Gehabe gegenüber Angestellten oder ihre Fehde mit Herzogin Kate seien erfunden.

Bei öffentlichen Auftritten gebe sich Meghan völlig authenisch, betonen die Freundinnen der Herzogin – als würden sie kursierende Vorwürfe, Meghan würde bei öffentlichen Auftritten bloß schauspielern, um sich geschickt in Szene zu setzen, dementieren wollen.

Abgekartete PR-Aktion?

Die Erzählungen über eine scheinbar makellose Herzogin wollen den Freundinnen aber nicht alle abkaufen. So hält Royal-Experte Richard Key die Aktion für einen abgekarteten PR-Stunt. Er ist sich sicher: Meghan habe ihr angeknackstes Image retten wollen. Wie sonst sei es zu erklären, dass der Palast die Inhalte des Interviews bisher nicht dementierte – wie er es sonst oft tut, wenn sich anonyme Quellen über Mitglieder der Königsfamilie äußern.

Die Veröffentlichung eines derartigen Interviews hält der Royal-Kenner allerdings für bedenklich.

"Meghan scheint Prinz Harry durch das Durchsickern solch sorgfältig ausgewählter und detaillierter Bemerkungen über ihr häusliches Leben kastriert zu haben", schreibt Kay in einem Artikel für die Daily Mail.

Die fünf Freundinnen geben nicht nur Einblicke in das beschauliche Leben des royalen Paares im Nottingham Cottage. Auch zu Meghans Streit mit ihrem Vater äußerten sich die Vertrauten der früheren Serien-Darstellerin.

Sie enthüllen: Meghan habe nach ihrer Hochzeit mit Harry ihren Vater, zu dem sie angeblich den Kontakt abgebrochen haben soll, in einem herzzerreißenden Brief angefleht, sich in der Öffentlichkeit nicht mehr über sie zu äußern und sie nicht mit Interviews zu "schikanieren."

"Und hat es zuletzt nicht etwas Heuchlerisches, wenn jemand seinen Vater bittet, Familienangelegenheiten nicht ins Fernsehen und andere Interviews zu bringen, während dieser Jemand einer Gruppe von handverlesenen und vertrauten Freunden erlaubt, genau das zu tun?", wundert sich der Royal-Experte.

Parallelen zu Prinzessin Diana

In seinem Artikel zieht Kay zudem Vergleiche mit der verstorbenen Prinzessin Diana. Charles Ehefrau habe sich in der Königsfamilie so einsam und fremd gefühlt, dass auch sie keine andere Wahl sah, "als die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen".

Meghans Entscheidung, ihre Freundinnen vorzuschicken, um für sie zu sprechen, könnte Dianas Drehbuch entsprungen sein. An dieser Stelle erinnert der Royal-Experte an das unvergessene Interview, das Lady Di 1995 gegenüber der BBC gegeben hat, in dem sie Details über ihre Trennung von Charles publik machte und damit die royale Familie beschämte.

Meghans Halbschwester: "Wohlhabende Narzisstin"

Und auch Meghans Halbschwester Samantha sieht das Interview als Anreiz, um sich einmal mehr negativ über die Herzogin zu äußern. Sie bezeichnete die Lobeshymne auf Harrys Frau auf Twitter als eine von einer "wohlhabenden Narzisstin" inszenierte PR-Aktion.

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