Was läuft da in Berlin?

Germany Royal Visit
Foto: AP/Michael Sohn Prinzessinnen Beatrice und Eugenie absolvieren Blitzbesuch.

Hollywood-Stars, Royals, neue Paarungen und zwei Hausverbote.

Während der Mercedes Benz Fashionweek laufen sich nicht nur Models die Füße wund. Die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie zum Beispiel absolvierten einen Blitzbesuch bei der Bread & Butter-Messe, besuchten eine Schule und machten in nur fünf Stunden Stimmung für Großbritannien – im Auftrag ihrer Majestät.

GERMANY BERLIN FASHION WEEK Foto: APA/JOERG CARSTENSEN Schauspielerin Franziska Weisz hatte sowohl tagsüber bei den Shows, als auch abends bei den Glamour-Partys – wie etwa der Elle Soirée Privée – Regisseur Felix Herzogenrath im Schlepptau. Auf KURIER-Anfrage bestätigte sie: „Ja, das ist mein neuer Freund.“ Indessen zeigte Lilly Becker der Welt, wie gut Patchwork funktioniert: Sie kam ohne Boris, dafür mit seiner Ex Barbara und Sohn Noah.

Selbst Hollywood-Größen wie Oscar-Preisträgerin Renee Zellweger, Golden-Globe-Gewinner Edward Norton und Schauspieler Joseph Fiennes reisten an, um einen Blick auf die neuen Trends bei Laurèl oder Hugo Boss zu erhaschen.

GERMANY BERLIN FASHION WEEK Foto: APA/BRITTA PEDERSEN Nicht willkommen bei den Shows war Berufsnackte Micaela Schäfer. Sie zog hintenrum blank und musste draußen bleiben.

GERMANY BERLIN FASHION WEEK Foto: APA/JENS KALAENE Simone Ballack erging es bei der Camel-Active-Schau nicht besser. Sie durfte nicht hinein. Dort lief ihr Freund Maik Eichhorn als Model und dem sollte sie nicht die Show stehlen.

Die Mode der Fashionweek

Nach seinen Shows in New York und Tokio waren die Erwartungen an den japanischen Jungdesigner Yu Amatsu groß - und er enttäuschte nicht: Für sein Label A Degree Fahrenheit schickte der 33-Jährige Models mit Falten und ergrautem Haar über den Laufsteg in Berlin. Dazu trugen diese nicht etwa Küchenschürzen, sondern Trendteile in Grau, Schwarz und Braun. Auch fließende Stoffe zeigten sie neben ... ... der jüngeren Generation. Besonders bunt wurde es bei dem deutschen Modeschöpfer Marcel Ostertag der heuer auch wieder selbst seine Kollektion für den Winter 2013 präsentierte. Für seinen Auftritt wurden die Models im Vorfeld ordentlich aufgebrezelt. Der Star seiner Show war heuer aber nicht er selbst, sondern das deutsche Topmodel Franziska Knuppe. Für Rena Lange schickte Chefdesigner Karsten Fielitz die Models in viel Schwarz-Weiß auf den Laufsteg. Auffallend waren große geometrische Muster neben pepitaähnlichem Kleinkaro. Bei Designerin Dorothee Schumacher dominierten erdige und olivgrüne Töne, sowie ... ... gemusterte Einteiler mit Pelzkappen. Hingucker für den Abend war ein goldfarbener Zweiteiler mit schmaler Hose und einem offen schwingendem Kleid. Die Berliner Designerin Anja Gockel präsentierte ihre Entwürfe für den kommenden Winter vor allem in Rot-Schwarz. Aber auch Schwarz-Weiß gab es hier zu sehen. Das österreichische Tattoo-Model Lexy Hell durfte zum rotgeblümten Rock viel tätowiertes Bein zeigen. Das Label Blacky Dress trumpfte mit einem tomatenroten Hosenanzug mit passendem Rolli auf und zeigte ebenfalls ... ... Schwarz-Weiß-Kreationen. Viel Schwarz-Weiß gab es auch bei dem Label C'Est Tout zu sehen. Kilian Kerner sorgte mit seiner Jubiläumsschau zum zehnjährigen Bestehen des Labels für Aufsehen: Er überraschte mit neuen Formen des Reifrocks, die unter anderem an ein umgedrehtes Weinglas erinnerten. Dazu kamen Tüllkreationen, kombiniert mit Pullis und ... ... viel Metallic-Tönen. Alles in allem eine futuristische Kollektion, bei der die Helmfrisuren an vergangene Zeiten erinnerten. Lala Berlin zeigte Mode mit mexikanischem Flair für den nächsten Winter. Modeschöpfer Patrick Mohr zog das Publikum nicht nur mit einer außergewöhnlichen Model-Aufmachung in seinen Bann, sondern auch mit schwarzen Kreationen mit interessanten Details. Russische Folklore mit Punk-Attitüde: Gleich am ersten Tag der 12. Berliner Fashion Week präsentierte die Grazerin Lena Hoschek ihre Winter 2013-Kollektion. Die für ihren Retro-Stil bekannte gebürtige Grazerin ist ihrer Leidenschaft für den Stil der 40er- und 50er-Jahre auch dieses Mal wieder treu geblieben: In Verbindung mit Handwerkskunst und nostalgischen Mustern präsentierte die Modeschöpferin ... ... figurbetonte Kleider mit bunten Blumenmustern wie von russischen Matroschkapüppchen inspiriert. Dazu gehäkelte Spitzenkragen und ... ... altmodische Schnürstiefel in Schwarz und Knallrot. Alte Trachten standen für die Russland gewidmete Winterkollektion Pate, mit üppigen Stickereien und luxuriösen Stoffen wie Brokat. Zu den femininen Kleidern mit schmaler Taille und weitschwingenden Röcken trugen die Models zerrissene Netzstrümpfe. Die Models trugen geflochtene Aufsteckfrisuren à la Julia Timoschenko und schwarzen "Schwalbenschwanz"-Lidstrich. Eine Kollektion die wieder überzeugt: "Lena Hoschek ist der Liebling der Berliner Fashion Week", schrieb die "Berliner Zeitung" am Dienstag. Seit dem Sommer 2009 ist die Österreicherin jede Saison in der deutschen Hauptstadt mit dabei. Das deutsche Label Perret Schaad setzt nächsten Winter verstärkt auf fließende Stoffe, Spitze und ... ... drapierte Schwarz-Weiß-Kreationen. Rebekka Ruetz präseniterte auffälligen Kopfschmuck, Samtkleider und ... ... maskuline Outfits. Der Schweizer Marc Stone zeigte moderne Mode für den Business-Mann mit Strick und ... ... Batikmuster. Bei der ersten Fashion-Show von Nachwuchsdesigner und "Designer for Tomorrow by Peek & Cloppenburg Düsseldorf 2012"-Gewinner Leandro Cano erinnerte das ein oder andere Outfit an Herbst-Elfen. Dazu kamen weißer Strick und ... ... außergewöhnliche Kreationen.

(kurier) Erstellt am
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