Stars
12/23/2018

Promi Skandale: Das sorgte 2018 für Aufregung

Betrügereien, Familiendramen und Belästigungs-Vorwürfe: Diese Stars fielen im vergangenen Jahr durch Negativschlagzeilen auf.

von Julia Parger

Tristan Thompsons Betrugsskandal

Kurz vor der Geburt des Kindes von Khloé Kardashian und Tristan Thompson veröffentlichte die Daily Mail ein Video, das den Basketballspieler in einem New Yorker Nachtclub zeigte. An seiner Seite war eine andere Frau zu sehen, sie küssten sich. Laut der Zeitung seien sie später in Thompsons Hotel gefahren. Bei dem Techtelmechtel handelt es sich der Daily Mail zufolge um das Instagram-Model Lani Blair. Kardashian ist nicht die erste schwangere Freundin, die Thompson betrog: Er verließ seine Ex Jordan Craig für Khloé, als Craig ein Kind von ihm erwartete.

Kim Kardashians Freude über Magersucht-Kommentar

In einer Instagram-Story machten Kim Kardashians Schwestern ihr fragwürdige Komplimente zu ihrer Figur. Im Netz hagelte es Kritik. "Ich glaube nicht, dass du noch etwas isst. Du siehst so dünn aus", sagt Kendall Jenner am Video zu Kim Kardashian. Diese kreischte daraufhin freudig: "Oh mein Gott, danke!" Im weiteren Verlauf sicherten die Schwestern sich immer wieder gegenseitig zu, wie dünn sie seien. Khloé hielt nochmals fest, dass Kim  trotz "üppiger" Kurven an den Armen und ihrer Kurven "anorektisch" wirke.

Johnny Depp gesteht Alkoholprobleme

In einem Interview sprach Johnny Depp über Alkoholprobleme. Nach der Scheidung von Schauspiel-Kollegin Amber Heard sei er in eine Depression gefallen. "Ich war so tief unten wie ich es nur sein konnte. [...] Ich konnte den Schmerz nicht jeden Tag ertragen." Er habe auf seiner anschließenden Tour bereits morgens Wodka getrunken, erzählte Depp.

Das Markle-Familiendrama

Meghans Familie zeigte sich angesichts der Ankündigung, dass sie Prinz Harry heiraten wird, wenig unterstützend. Ihr Vater, sowie ihre Halbgeschwister übten in Interviews Kritik an der ehemaligen Schauspielerin. Dann setzte ihr Vater mit gestellten Paparazzi-Bildern noch einen drauf. Er erschien anschließend trotz Einladung nicht zur Hochzeit und Prinz Charles führte Markle daraufhin zum Altar. Kaum hatte sich die Lage beruhigt, folgte die nächste Kritik: Meghans Neffe Tyler Dooley äußerte sich in der MTV Serie "The Royal World" negativ über die Royals. Keiner von ihnen habe der Familie geholfen, ihren Konflikt beizulegen, so Dooley.

Allisson Mack: US-Fernsehstar als Menschenhändlerin

Im April wurde Serienstar Allison Mack wegen Verdachts auf Menschenhandel festgenommen. Die "Smallville"-Schauspielerin soll Frauen für eine Sekte rekrutiert haben. Unter dem Vorwand, sie zu einer Selbsthilfegruppe zu bringen, brachte sie Mack Frauen in die Sekte mit. Dort wurden sie zum Sex mit dem Anführer, Keith Raniere, gezwungen. Laut Staatsanwaltschaft gehört die Schauspielerin zu den ranghöchsten Mitgliedern der Organisation. Mack soll gemeinsam mit dem Sektenführer ein eigenes Programm zur Rekrutierung von Schauspielerinnen gegründet haben.

Belästigungs-Vorwürfe gegen Mariah Carey

Bereits im November 2017 hatte Mariah Careys Ex-Bodyguard Michael Anello sie beschuldigt, ihn sexuell belästigt zu haben. Auch rassistische Beleidigungen seien gefallen. Im April legte Careys Ex-Managerin nach. Stella Bulchnikov behauptete, die Sängerin habe sich ständig vor ihr ausgezogen und sich selbst befriedigt. Carey dementierte alle Anschuldigungen. Ihre Ex-Managerin wolle sich laut der Sängerin nur rächen, weil sie entlassen wurde.

Kanye Wests Sklaverei-Sager

Rapper Kanye West sorgte mit seinem Sklaverei-Sager für einen Shitstorm. Er sagte im Interview mit TMZ: "Wenn man von über 400 Jahre langer Sklaverei hört: 400 Jahre lang? Das klingt für mich nach eigener Wahl." Kritische Stimmen in den sozialen Medien ließen nicht lange auf sich warten. Später schrieb West auf Twitter, er wisse "dass Sklaven nicht aus freien Stücken auf Boote verfrachtet wurden". Dennoch fügte er hinzu: "Aber so lange in dieser Position zu bleiben, obwohl wir eine große Masse auf unserer Seite hatten, zeigt, dass wir mental gefangen waren."

Stormy Daniels vs. Donald Trump

Im März klagte Porno-Darstellerin Stormy Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, gegen den US-Präsidenten Donald Trump. Ihr Ziel war es, eine Vertraulichkeitsvereinbarung für ungültig erklären zu lassen. Clifford gab an, 2006 eine Affäre mit Trump gehabt zu haben. Trumps Anwalt habe laut Clifford mit ihr vor der Präsidentschaftswahl ein Schweigegeld über 130.000 US-dollar vereinbart, um zu verhindern, dass das Techtelmechtel an die Öffentlichkeit dringt. Pikantes Detail am Rande: Kurz vor der Affäre hatte Melania, die Frau des Präsidenten, ihren gemeinsamen Sohn Barron zur Welt gebracht.

Melania Trumps fragwürdige Outfit-Wahl

Wenn auch in kleinerem Ausmaß: auch Melania Trump sorgte 2018 für Empörung. Grund dazu gab ihre fragwürdige Outfit-Wahl. Die US-Präsidentengattin besuchte im Juni ein Heim für Migrantenkinder an der Grenze von Mexiko. Bei ihrem Besuch fiel besonders eines ins Auge: Ihre grüne Jacke mit der Rückenaufschrift "Es ist mir wirklich egal. Und Dir?" In den sozialen Medien brach eine Diskussion darüber aus, ob es sich um eine unbedachte Kleiderwahl handelte, oder Melania Trump damit eine Botschaft senden wollte. Ihr Gatte Donald Trump eilte im Netz zu Rettung. Er twitterte, der Spruch "bezieht sich auf die Fake-News-Medien."

Roseanne Barrs rassistischer Tweet

Im Mai verglich Schauspielerin Roseanne Barr auf Twitter Obamas afroamerikanische Beraterin mit einem Affen. Das sorgte für Wirbel im Netz. Barr entschuldigte sich öffentlich und meinte, es sei nicht ihre Absicht gewesen, die betroffene Valerie Jarrett rassistisch zu beleidigen. Trotz der Entschuldigung hatte der Sender ABC die "Roseanne"-Darstellerin auf Grund ihrer verbalen Entgleisung gefeuert und versprochen, die TV-Show ohne sie zurückzubringen.

Kevin Harts Oscar-Absage

Auf Twitter postete Komiker Kevin Hart (39) von 2009 bis 2011 mehrmals homophobe Kommentare. Er wurde dafür bereits kritisiert. Besonders viele negative Aufmerksamkeit wurde seinen schwulenfeindlichen Äußerungen aber zuteil, nachdem er als Moderator der diesjährigen Oscars vorgestellt wurde. Während Hart zuerst erklärte, sich nicht für die damaligen Aussagen zu entschuldigen, lenkte er dann ein. Er entschuldigte sich bei der LGBTQ-Gemeinde "für meine unsensiblen Worte aus der Vergangenheit". Doch es blieb nicht bei der Entschuldigung. Hart verkündete auf Twitter, sich für einen Rückzug als Gastgeber der Oscar-Gala entschieden zu haben.

Vergewaltigungsvorwürfe an Cristiano Ronaldo

Die Amerikanerin Kathryn Mayorga wirft Fußball-Star Cristiano Ronaldo vor, sie 2009 vergewaltigt zu haben. Der Vorfall soll sich in einem Nachtclub in Las Vegas zugetragen haben. Ronaldo habe der Frau danach 375.000 US-Dollar gezahlt, damit sie über die Nacht schweigt. Nun greift Mayorgas Anwalt dieses Abkommen in einer Zivilklage an. Ronaldos Anwälte hingegen weisen den Vergewaltigungsvorwurf vehement zurück. Was während des Treffens des Fußballers mit der Amerikanerin passiert sei, sei einvernehmlich gewesen.

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