Prinz Pi sagt Bye-bye: „Natürlich für keinen Musiker schön, seine Karriere beenden zu müssen“
Prinz Pi
Rap-Urgestein Prinz Pi nimmt Abschied und begründet das Ende seiner Karriere als Musiker mit dem Wandel in der Musikwelt. „Ich würde total gern noch zehn weitere Touren machen und zehn weitere Alben, aber das läuft leider nicht, weil sich die Welt und speziell die Musikwelt extrem gewandelt hat“, sagte der 46-jährige Rapper in einem Instagram-Video.
„Ich komme aus der Generation, da hat man noch sein Geld verdient, indem man Alben verkauft hat, auf CD. Das ist mittlerweile weggefallen.“ Seine Musik passe einfach nicht in den Streaming-Kosmos. „Vielleicht passt die nicht zum Zeitgeist, was weiß ich“, sagte der Deutsche.
Musik nicht dem Zeitgeist anpassen
„Aber als integrer Künstler kann ich meine Musik natürlich nicht an den Zeitgeist anpassen, sondern die ist so, wie sie ist.“ Er habe ein lachendes und ein weinendes Auge und freue sich vor allen Dingen auf seine schon länger angekündigte Abschiedstour.
„Ich war die letzten Jahre sehr sehr traurig, weil es natürlich für keinen Musiker schön ist, seine Karriere beenden zu müssen. Allerdings habe ich diese Traurigkeit hier nicht auf Instagram breitgewalzt“, sondern vielmehr in seiner Musik ausgedrückt.
Kommentare