Photoshop-Desaster: Spott für Anne Hathaway-Werbung

Schauspielerin Anne Hathaway wirbt für eine chinesische Brillenmarke und sieht dabei aus wie eine Puppe.

Anne Hathaway wirbt in China für einen Brillenhersteller - und scheint dabei einem Computerspiel entsprungen. Natürlich wirken die Bilder dank Photoshop-Optimierungen nicht gerade. Das haben auch viele ihrer Fan bemerkt, die die eigenartigen Fotos kritisieren. Duch die Bildbearbeitung wurde die Schauspielerin derart verändert, dass sie auf Anhieb gar nicht mehr zu erkennen ist. Eigentlich auch nicht Sinn der Sache, wenn man sich ein bekanntes Hollywoodgesicht für bessere Absatzzahlen einkauft. So sieht Anne Hathaway übrigens ohne Photoshop aus. Weitere Photoshop-Desaster:
Fast zehn Jahre nach der letzten Episode kehrten  die "Gilmore Girls" im November 2016 auf den Bildschirm zurück. Der Streamingdienst Netflix hatte vorab Poster der Fortsetzung veröffentlicht. Im Netz reagierte man äußerst belustigt auf die Werbefotos .
  Nicht nur Lorelais und Rorys Posen mit Heferl, Blumen und Amerika-Fahnen finden viele Fans kitschig und ziemlich unnatürlich.
  Die Schauspielerinnen Lauren Graham und Alexis zeigen sich außerdem völlig makellos, als wäre die Zeit spurlos an ihnen vorübergegangen. Im realen Leben sehen die Darstellerinnen der Kultserie ein bisschen anders aus: Lauren Graham, die in "Gilmore Girls" Rorys junggebliebene Mama spielt, setzt mit ihren 49-Jahren schon seit einiger Zeit auf Filler und Botox. Falten hat sie zwar auch ohne Photoshop nicht, dafür wirkt Lauren dank Beauty-Eingriffen inzwischen etwas aufgedunsen. Im Vergleich dazu: Laura Graham im Jahr 1998. Zugegeben, Alexis Bledel gehört zu den Schauspielerinnen, die tatsächlich nur sehr langsam altern. Als sie die Rolle der Highschool-Schülerin Rory Gilmore annahm, war sie immerhin schon fast 20. Heute ist Bledel 35 und sieht noch immer viel jünger aus als sie ist – ganz so faltenfrei wie auf den Netflix-Plakaten ist sie im echten Leben aber nicht. Im Vergleich dazu: Alexis Bledel im Jahr 2005. 2015 hat Patricia Blanco über 45 Kilo abgespeckt. Auf ihren Abnehmerfolg ist die Tochter des Schlagerstars Roberto Blanco extrem stolz, wie sie in Interviews immer wieder betonte. Für ein Foto von ihrer Wespentaille muss die 45-Jährige jetzt aber Kritik einstecken. Beim Oktoberfest hatte sich Blanco in einem Dirndl fotografieren lassen. Ihre achso schlanke Taille halten Fans allerdings für einen Photoshop-Schwindel. Diese wollen sehen, wie sich links hinter Blanco der Hintergrund wölbt – und spotten über den angeblichen Retusche-Fehler. "Meine Güte, schaut doch lächerlich unnatürlich aus. Was soll das? Wir sind doch nicht doof! Siehe links. Da wurde was schlanker geschummelt. Peinlich. Ist doch alles nicht echt. Photoshop und dazu noch schlecht gemacht", witzelte unter anderem ein User. Ob sie auf ihrem Dirndl-Foto tatsächlich mit Photoshop nachgeholfen hat oder nicht, den Umgang mit verhübschenden Apps scheinen ehemalige Dschungelcamperin bestens zu beherrschen: Zeigte sie sich bei ihrem Treffen mit "Limp Bizkit"-Sänger Fred Durst im August noch mit normaler Nase und Wohlfühlbäuchlein, ... ...war aus Blancos Riecher nur wenige Tage später ein kleines Stupsnäschen geworden. Keine übertreibt es so oft mit dem Schlank-Schummeln wie Mariah Carey. Auf dem Cover ihrer aktuellen Platte sieht sie überraschend schlank aus - die langen Storchenbeine und dünnen Händchen gibt es Dank Photoshop. Doch Mariah Carey würde vielleicht gerne so aussehen wie auf ihrem neuen Album-Cover, tatsächlich zeigte sie sich vor dem Erscheinen ihres Albums aber etwas genährter im Karibik-Urlaub.
  Ohne Photoshop ist die Sängerin auch noch in guter Form, nur eben nicht mehr ganz so dünn. Auch Madonnas unretuschierte Bilder für Dolce & Gabbana sorgten für Aufmerksamkeit. Bei der Queen Pop wurde bei vielen Werbebildern im Nachhinein mächtig nachgeholfen. Poren, fahle Haut oder Fältchen um die Augen: Dank Bildbearbeitungsprogrammen alles verschwunden. Weitere Photoshop-"Opfer"
Wenig Mut zu Makeln hat auch Nicole Kidman, beziehungsweise der Schuhhersteller Jimmy Choo. In der neuen Werbekampagne ist die Schauspielerin fast nicht mehr zu erkennen. Die 47-Jährige wurde zu einem jungen Mädchen retuschiert. Auch abseits von Werbeplakaten steht Nicole Kidman auf Faltenfreiheit. Ganz so puppenhaft sieht sie in echt aber dann doch nicht aus. Den Machern von Redbook war Country-Star Faith Hill nicht perfekt genug. Auch Rachel Weisz wurde "optimiert". Ebenso wie "X-Men"-Star Famke Janssen. Schon 2011 hatte die Werbeaufsicht ASA (Advertising Standards Authority) die England-Kampagne für Lancome verbieten lassen, weil Julia Roberts darauf etwas zu makellos gemacht wurde. Begründet wurde das Verbot damit, dass unrealistische Abbildungen wie diese auf Frauen und junge Mädchen Druck ausüben würden. Dieses nicht bearbeitete Bild von Roberts wirkt vermutlich nicht ganz so motivierend, sich neues Make-up zu kaufen – im Gegensatz zu ihrem geglätteten Konterfei auf den Werbesujets.  Für Aufregung und Empörung sorgte auch die Parfumwerbung von Helena Rubinstein. Demi Moore wirbt für einen neuen Duft und ist dabei kaum zu erkennen. Auch "in echt" ist Moore dank guter Ärzte bekanntlich relativ faltenfrei, ... Doch ganz so perfekt wie auf den Plakaten von Rubinstein ist selbst die rundumerneuerte Demi Moore in Natura nicht. Der Hollywoodstar sieht schon beinhae wie eine ein Computerfigur aus. Auf unbearbeiteten Fotos zeigt Demi zumindest Poren und etwas Mimik. Auch nicht unbedingt ideal, wenn man ein bekanntes Werbegesicht hat und dieses dann retuschiert, bis es nicht mehr zu erkennen ist: Die Weihnachtswerbung der Kosmetik-Marke Bobbi Brown wurde von Katie Holmes präsentiert. Könnte aber auch eine andere Brünette sein. So schön sieht Katie auch ohne Hilfsmittel aus. "Sex and the City"-Star Sarah Jesscia Parker hat man auf der chinesischen Ausgabe von Harpers Bazar zur Raubkatze mutieren lassen. Der drahtige "Sex and the City"-Star kann auch natürlicher. Viel Retusche wurde ihr und den drei anderen Damen aus "Sex and the City" auch auf Filmplakaten zuteil. Hier erstrahlten Sarah Jessica Parker und Co auch noch mit über 40 absolut faltenfrei. Bei der Premiere des Films traten die bereits gelebten Jahre der Damen mehr zum Vorschein.  Jennifer Aniston wurde auf der Allure bis zur Puppenhaftigkeit gepimpt. Und auch Harpars Bazaar mag Jen ganz ohne Makel. Dabei hat der "Friends"-Star kleine Augenfältchen aufzuweisen. Amanda Seyfried ("In Time") sieht ohne Photoshop mehr wie das ... ... nette Mädchen von nebenan aus als das perfekte Supermodel. Für Armani wirbt Victoria Beckham mit unwirklicher Faltenfreiheit. Ohne Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen gibt's bei Vic zwar kaum Falten, aber einen makelhaften Teint.
(KURIER / spi, mich) Erstellt am