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23.01.2013

„Lächeln. Egal, was ist“

Elmayer präsentierte die Ball-Benimmregeln.

Die Vorfreude auf den edelstenBall der Saisonwar den 160 jungen Damen und Herren vom Eröffnungskomitee des Philharmonikerballs anzusehen. Beim traditionellen Ballcocktail im Hotel Bristol gab man sich erleichtert: „Wir haben gerade unsere erste Tanzprobe hinter uns. Der Linkswalzer ging gut, zuvor mussten wir aber ein paar Privatstunden nehmen“, verriet etwaMaria-Arabella Rohla-Strauss, Ururenkelin des berühmten Komponisten Richard Strauss. Gespannt wartete die 18-Jährige mit ihrem Tanzpartner David Mayer-Heinisch, der acht Jahre älter ist als sie („Mein Tanztalent ist verspätet hervorgekommen!“), auf den „Be-nimm-Vortrag“ von Thomas Schäfer-Elmayer.
„Meine Eltern haben mir jedoch den Rat gegeben: ,Lächle immer, egal was passiert‘.“ Gut so. Denn gute Laune ist am Donnerstag im Wiener Musikerverein gefragt. Elmayer: „Sie gilt als wichtige Benimmregel.“ Was die Debütanten sonst noch vom Benimm-Papst lernten? „Tanzt, grüßt, nehmt Kontakt auf! Ein Ball ist ein gesellschaftliches Ereignis, man spricht mit den Menschen. Handy und Laptop haben dort nichts verloren.“
Obwohl bei Bällen kaum diniert wird, verwies er zum Erstaunen der Youngsters auf entsprechende Tischmanieren: „Gabel und Messer werden nur mit drei Fingern gehalten und man spricht nicht mit vollem Mund.“ Genug der „Anstands-Philosophie“. Viel wichtiger war es den Debütantinnen über ihr Aussehen zu sprechen. Neben dem langen, weißen Kleid und den Handschuhen stand die Frisur im Mittelpunkt. Ball-ChefAndreas Großbauerdazu: „Ich freue mich, dass wir heuer Bundy Bundy gewinnen konnten, für die Damen eine Hochsteckfrisur à la FürstinCharlenebei ihrer Hochzeit zu kreieren.“