Peter Kraus: Für immer Jeans & Rock ’n’ Roll

RGE-Press/EckharterPeter Krausg12.2.07.2012,12, Pörtschach, Hotel Porcia, Interview
Foto: RGE-Press/Eckharter Ewig Jung: Peter Kraus.

Am Wörthersee tauchte der 73-jährige Evergreen in Kindheitserinnerungen ein und rockte mit Gabalier.

Ein Haubentaucher schwimmt vorbei, die Sonne schafft es nicht ganz durch die Wolkendecke über Pörtschach, Peter Kraus sitzt trotzdem zufrieden am Steg des Hotel Porcia – seine bevorzugte Herberge, wenn er in Kärnten absteigt. Hier hat er als Kind seine ersten Urlaube verbracht, schwimmen, segeln und Wasserski fahren gelernt.

Es ist einer der Sterne der "Starnacht am Wörthersee". Die fiel zwar Samstag zum Teil dem Unwetter zum Opfer, aber schon bei der Generalprobe am Freitag, die der ORF stattdessen sendete, sang er nicht (!) jenen Hit, den seine Fans bei jedem Auftritt fordern: Sugar Baby. "Meistens mach’ ich einen Gag daraus und sage, ich singe das gleich am Anfang, damit das Publikum weiß, wer ich bin."

Hier kennt den Deutsch-Österreicher sowieso jeder, deshalb brachte der Evergreen zwei Songs aus seinem aktuellen Album "Für immer in Jeans" (Peter Kraus absolvierte gerade 66 Konzerte, die DVD erscheint im Herbst) und erstmals ein Duett mit Andreas Gabalier. Wo trafen sich der Volks-Rock’n’Roller und der Mann, der den Rock ’n’ Roll zu uns brachte, musikalisch? Peter Kraus: "Bei Status Quo. Wir haben ‚Rockin’ All Over The World" gesungen. Das ist weder seine noch meine Musik. Ein Riesen-Spaß. "

Und genau deswegen denkt der juvenile 73-Jährige nicht ans Aufhören: "Ich habe immer noch Ideen und die letzte Tour war für mich sehr schön, weil ich sie wie die großen Samstagabend-Shows von früher, etwa die eines Peter Alexander, Michael Schanze oder auch meine von damals, angelegt habe."

Handwerker

Kraft tankt Peter Kraus in seinem Haus am Luganersee im Tessin: "Jetzt waren wir gerade ein bisschen zu Hause, aber da haben wir nur gearbeitet, weil wir von Öl auf Gas umgestellt haben. Ich bin selbst gerne Handwerker." Für immer im Tessin, das wäre nix für den Sänger: "Ich habe meine Ruhe hier, werde nicht so wahrgenommen. Manchmal höre ich die Leute reden, kennst du den nicht? Dann sagt einer, doch, das ist doch der deutsche Adriano Celentano."

(kurier) Erstellt am
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