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09.03.2013

Obama ehrte Frauen

Warum die Präsidenten-Schwester Österreich liebt.

Auma Obama hat nicht nur an Österreich und dem guten Essen hier Gefallen gefunden. Sondern vor allem an den heimischen Initiativen zur Beseitigung von Vorurteilen gegen Menschen mit Migrationshintergrund. Im August 2012 war die 52-Jährige beim Forum Alpbach zu Gast.

Dort lernte sie die Vorsitzende des Vereins MiA (Migrantinnen Award für Integration von Migrantinnen in Österreich), Christine Marekund Erhard Busekkennen. Als Obama – sie ist studierte Germanistin, spricht fließend Deutsch – erfuhr, dass der Verein an bemerkenswerte Frauen mit internationalem Hintergrund alljährlich einen Preis vergibt, wollte sie bei der nächsten Verleihung dabei sein. Gesagt, getan: Am gestrigen Weltfrauentag überreichte die Schwester des amtierenden US-Präsidenten Barack Obamaim Wiener Studio 44 den Preis für „Humanitäres & Gesellschaftliches Engagement“ an Katalin Zanin, Ehrenpräsidentin des Vereins „Ich bin O.K.“ Auch KURIER-Lebensart-Redakteurin Laila Daneshmandi– sie wurde in der Sonderkategorie „Journalismus“ ausgezeichnet – durfte Obama kennenlernen: „Sie ist eine interessante Frau, die sich für wichtige Themen einsetzt. Auch ich versuche bei meiner Arbeit den Menschen nicht das Integrationsschild umzuhängen.“
Neben Arabella Kiesbauer, die durch den Abend führte, unterstützten auch Maya Hakvoortund Ramesh Nairdie Veranstaltung.