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06.09.2018

Neue Beweise: Asia Argento dreht den Spieß nun um

Die Schauspielerin dreht den Spieß nun um und behauptet, Jimmy Bennett hätte sie sexuell angegriffen und erpresst.

Geht es nach ihrem Anwalt, soll nun Asia Argento (42) das Opfer von Jimmy Bennet (22) sein. Nach den Angaben der Schauspielerin soll  Jimmy Bennett (22) sie als 17-Jähriger sexuell belästigt haben, nachdem er jahrelang Phantasien für sie gehegt hätte. Immerhin gilt die Schauspielerin als eine der Mit-Initiatorinnen der MeToo-Bewegung, da gibt es schließlich einen Ruf zu verlieren. Der Schauspieler könne sich glücklich schätzen, dass Argento ihn damals nicht angezeigt hätte, so ihr Anwalt Mark Jay Heller gegenüber dem US-Portal TMZ.

Beweis durch Textnachrichten?

"Das geile Kind sprang mich an. Ich hatte Sex mit ihm, es fühlte sich seltsam an", soll die 42-Jährige einer Freundin in Textnachrichten geschickt haben, die nun von TMZ veröffentlicht wurden. "Diese Nachrichten erzählen die wahre Geschichte, wie sie im Ritz-Carlton Hotel in Kalifornien stattgefunden hat", ist ihr Anwalt sicher.

Weiters verteidigt Heller Argentos Reaktion auf die Vorwürfe. Demnach würde ihre Aussage, sie hätte keine sexuelle Beziehung mit Bennett gehabt, der Wahrheit entsprechen, da sie nur einmal miteinander geschlafen hätten.

Bourdain wollte Argento schützen

Der Anwalt ist sich sicher, Bennett hätte seine Chance gewittert, Argento und ihren verstorbenen Freund, Star-Koch Anthony Bourdain († 2018), zu erpressen. "Bennett entschied, sich in die Beziehung einzumischen und finanzielle Forderungen an Bourdain zu stellen," so Heller. Als Gegenleistung dafür würde er Argento und damit auch indirekt Bourdain nicht öffentlich beschämen. Bourdain soll daraufhin beschlossen haben, seine Freundin zu beschützen und eingewilligt haben, 380.000 Dollar zu zahlen. Bevor er sich Anfang Juni das Leben nahm soll er davon 250.000 Dollar gezahlt haben.

Argento weigert sich weiterhin, den noch ausstehenden Betrag an Bennett zu zahlen, wie ihr Anwalt weiter mitteilte.