© APA/dpa/Rolf Vennenbernd

Alkoholsucht
09/22/2015

Naddel erzählt Details: "Ich war Pegeltrinkerin"

Das gefallene TV-Sternchen erzählt über ihre Alkoholsucht.

Nachdem Nadja abd el Farrag ihre Alkoholsucht in einem TV-Interview erstmals gestanden hat, gab sie der Bild Zeitung ein Interview, in dem sie Details aus ihrem Sucht-Alltag erzählt.

"Ich bin seit anderthalb Wochen trocken“, erklärt sie der Zeitung. „Ich fühle mich viel fitter als sonst. Irgendwann muss man ja mal mit dem Trinken aufhören. Entzugserscheinungen habe ich nicht. Ich denke auch nicht ständig an Alkohol."

Ob die 50-Jährige ihre Sucht noch immer zu sehr beschwichtigt?

„Ich war eine Pegeltrinkerin und habe an mehreren Abenden in der Woche meine zwei, drei Gläser Weißwein getrunken, nie harte Sachen. Das hat bei mir gereicht, um angenehm betrunken zu sein. Tagsüber habe ich auch schon mal getrunken, wenn ich Lust darauf hatte. Aber eben nie mehr als zwei Gläser Sekt oder Wein.“

Das klingt eigentlich nicht nach einer schweren Alkoholikerin.

"Tagsüber habe ich auch schon mal getrunken, wenn ich Lust darauf hatte. Aber eben nie mehr als zwei Gläser Sekt oder Wein.“

Ihre Auftritte hatten den Anschein, als ob eine größere Menge als drei Gläser Sekt im Spiel waren. Ganz ausschließen will Naddel auch nicht, dass sie wieder etwas trinkt. Dann wolle sie aber kontrolliert Alkohol zu sich nehmen:

"Ich würde nicht ausschließen, dass ich irgendwann doch wieder etwas trinke. Sollte das passieren, will ich es aber selbst kontrollieren können.“

Mit 24 haben sie regelmäßig zu trinken begonnen, als sie mit Dieter Bohlen zusammen war: "Da war ich schon mit Dieter Bohlen zusammen. Ich habe damals auch bei uns zu Hause heimlich Sekt getrunken. Den habe ich statt in den Kühlschrank immer in die Speisekammer gestellt, damit Dieter ihn nicht sieht. Wenn er eine offene Flasche gefunden hat, schüttete er die gleich ins Waschbecken."

Zuletzt habe sie schließlich getrunken, um ihre Probleme zu vergessen, um ihre Einsamkeit zu verdrängen. Die Gründe für ihre Sucht: "Das waren meist Trennungen von Männern, die mich ausgenutzt haben. Aber zuletzt aus reiner Existenzangst. Nach zwei Gläsern Wein sah die Welt dann meist wieder anders aus und es ging mir gut. Diesen Zustand des Betrunkenseins habe ich immer genossen. Natürlich war die Wirkung am nächsten Tag verflogen und ich war wieder allein mit meinen Problemen."

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