Stars 16.03.2016

Nach Ausraster: Madonnas eigenartige Rechtfertigung

© Bild: AP/John Shearer

Jetzt hat die Sängerin zu ihrem verstörenden Auftritt Stellung genommen.

War alles nur Show und ich werde für die Aktion kritisiert weil ich eine Frau bin - extrem vereinfacht gesagt begründet Madonna so ihre ausfälligen Kommentare auf der Bühne in Melbourne, über die danach ausführlich berichtet wurde.

Die Pop-Queen tourt derzeit um die Welt und befindet sich nebenbei noch in einem Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann Guy Ritchie um den gemeinsamen Sohn Rocco. Bei ihren letzten Konzerten wirkte sie angetrunken und verzweifelt.

Nun wandte sie sich per Instagram an ihre Anhänger:

"... Schade, dass die Leute die Kunst von Schauspielerei und Charakterdarstellung nicht erkennen. Meine Shows könnte ich high oder betrunken nicht meistern. Und ja, das alles spielt sich vor dem Hintergrund von Sexismus und der Mysogynie (Frauenhass) ab, war beweist, dass wir nicht nur ungleich bezahlt werden, sondern auch immer noch wie Ketzer behandelt werden, wenn wir aus der Reihe tanzen und außerhalb der Box denken! Sexismus lebt und gedeiht aber ich #livingforlove."

Die Pop-Diva gab am Samstag ein Konzert in Melbourne und stammelte verwirrt wirkend Sätze wie "Bitte fickt micht jemand?" oder "Kann sich bitte jemand um mich kümmern? Wer kümmert sich um mich?". Ihren Ex Ritchie bezeichnete sie als "Hurensohn". Zeitungen wie die Sun hatten berichtet, dass Madonna zuvor ordentlich Tequila getankt hat.

( kurier.at , mich ) Erstellt am 16.03.2016