© REUTERS

In Cannes
05/17/2016

Missbrauch: Sarandon schießt gegen Woody Allen

Die Schauspielerin macht ihre Meinung über Woody Allen deutlich.

Nur wenige wollen sich zu den Missbrauchsvorwürfen gegenüber Regielegende Woody Allen äußern. Die Schauspielerin Susan Sarandon macht nun aber eine Ausnahme und sprach neben ihrem 'Thelma & Louise'-Co-Star Geena Davis bei der 'Woman in Motion'-Gesprächsrunde anlässlich des Filmfestivals von Cannes.

Der 80-jährige Regisseur stellte dort auch seinen neuen Film 'Café Society' vor. "Ich glaube, dass er ein Kind sexuell missbraucht hat und das ist nicht richtig", erklärte die Schauspielerin auf den Filmemacher angesprochen. "Ich habe nichts Gutes über ihn zu sagen. Ich will gar nicht erst anfangen."

Allens Tochter Dylan Farrow hatte ihn schon in der Vergangenheit beschuldigt, sie im Alter von sieben Jahren missbraucht zu haben. 2014 meldete sie sich selbst erstmals zum dem Thema selbst zu Wort.

Nun hat auch Allens Sohn Ronan Farrow zeitgleich zur Premierevon Woody Allens Film in Cannes schwere Vorwürfe gegen seinen Vater erhoben und erklärt, dass die Presse zu leichtfertig mit den Missbrauchsvorwürfen gegen den Regisseur umgehe.

Dylan und Allens Ex-Frau Mia Farrow gifteten, die Stars seines neuen Films können darauf vertrauen, dass die Medien keine unangenehmen Fragen stellen.

Kristen Stewart meldet sich zu Wort

Kirsten Stewart spielt eine der Hauptrollen in Woodys neuem Werk. Sie sprach das heikle Thema nun von sich aus an. Sie habe zunächst Zweifel gehabt, mit dem Regisseur zu arbeiten und erklärte ihre Teilnahme an dem Film schließlich so: "Ich fragte meinen Kollegen Jesse Eisenberg was er darüber denkt. Am Ende haben Jesse und ich uns für das Projekt entschieden. Wir kennen niemanden, der in die Sache involviert ist. Wenn wir für jeden Scheiß verfolgt würden, der über uns gesagt wurde, wäre unser Leben vorbei."

Allens eigenwillige Beziehung

Woody Allen hatte eine heimliche Affäre mit der Adoptivtochter seiner damaligen Frau Mia Farrow, die hinter den Betrug kam als sie Nacktfotos von der damals 21 Jahre alten Soon-Yi Previn fand. Allen hatte sie geschossen. Seither (1992) ist der Regisseur mit Previn zusammen. Die beiden adoptieren zwei Kindern gemeinsam.

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