© APA/AFP/POOL/ANDY STENNING

Stars
03/04/2021

Meghan im "Aufreger-Interview": "Firma kann nicht erwarten, dass wir schweigen"

Das Interview mit Starmoderatorin Oprah Winfrey wird mit Spannung erwartet. Im US-Fernsehen wird es in der Nacht zum 8. März (MEZ) ausgestrahlt.

Das mit Spannung erwartete "intime" Interview von Prinz Harry und seiner Frau Meghan mit US-Starmoderatorin Oprah Winfrey sorgt bereits vor Ausstrahlung für Schlagzeilen und Aufregung. Es wird erwartet, dass dabei einiges über die Hintergünde ihres Rücktritts aus der britischen Königsfamilie ans Tageslicht kommt - zumindest aus ihrer Sicht.

Der US-Sender CBS hatte das Gespräch mit Meghan und Harry bereits mit kleineren Ausschnitten beworben. Darin sagt Talkmasterin Winfrey unter anderem: "Sie haben ein paar ganz schön schockierende Sachen gesagt hier." Inwiefern Meghan und Harry darin tatsächlich nicht nur mit den Medien, sondern auch mit dem Buckingham-Palast und der Königsfamilie abrechnen, bleibt abzuwarten.

"Verfestigen Unwahrheiten"

Ein neuer Trailer soll aber genau das andeuten: Im 30-sekündigen Clip fragt Winfrey die Herzogin: "Was denken Sie, wie der Palast reagiert, wenn er erfährt, dass Sie heute Ihre Wahrheit erzählen?" Meghan geht darauf ein, auch "wenn es mit dem Risiko verbunden ist, Dinge zu verlieren". Es gebe ohnehin eine Menge, die bereits verloren ist. "Ich weiß nicht, wie die Firma erwarten kann, dass wir nach all dieser Zeit noch schweigen, obwohl sie eine Rolle bei der Aufrechterhaltung von Unwahrheiten über uns spielt."

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Die "Firma", wie die königliche Familie genannt wird, dürfte wahrlich nicht erfreut über das Interview sein. In der Nacht zum 8. März (MEZ) soll es im US-Fernsehen ausgestrahlt werden.

Harry und Meghan hatten dem Königshaus Anfang vergangenen Jahres den Rücken gekehrt und angekündigt, finanziell unabhängig zu werden. Gemeinsam mit ihrem inzwischen einjährigen Sohn Archie verlegten sie ihren Lebensmittelpunkt zunächst nach Kanada, dann in die USA. Eine Entscheidung, die sie auch nicht rückgängig machen wollen, wie vor kurzem bestätigt wurde.

Nach außen hatten sie den Schritt stets mit der großen Belastung durch die Dauerbeobachtung und missgünstige Berichterstattung der Boulevardmedien begründet. Harry klagte schon im Herbst 2019 über "Sexismus und Rassismus von Trollen in sozialen Netzwerken" und einen rassistischen Unterton in Teilen der britischen Presse gegenüber seiner Frau.

Doch auch Differenzen innerhalb des Königshauses ließen sich damals nicht mehr verbergen. Während einer Reise nach Südafrika gestand er vor laufender Kamera, dass er und sein Bruder William "sicherlich auf unterschiedlichen Wegen" seien.

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