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10.03.2014

Maxi Blaha als die Frau vom Tausender

Schauspielerin Maxi Blaha gastiert als Bertha von Suttner im Parlament.

Sie kämpfte für den Frieden – ihre großen Visionen und Ideale blieben jedoch bis heute unerfüllt.

Am 21. Juni jährt sich der Todestag der Bertha von Suttner zum 100. Mal. "Ich war immer schon von dieser Frau fasziniert", schwärmt Schauspielerin Maxi Blaha, die als Hommage an die Friedensnobelpreisträgerin das Stück "Feuerteufel" von Autorin Susanne F. Wolfschreiben ließ. Am 13. März feiert die 41-Jährige mit dem Theatersolo in Anwesenheit von vielen prominenten Persönlichkeiten – darunter der israelische Journalist Ari Rath (89) – im Parlament Uraufführung. "Ich hatte großes Glück. Barbara Prammerwar von Anfang an von der Idee begeistert. Sie macht sich gerne für Frauenthemen stark." Die Genehmigung zu bekommen sei dennoch nicht leicht gewesen: "Noch nie zuvor hat im Budgetsaal ein Theaterstück dieser Art stattgefunden. Jetzt dürfen wir zwischen den Sitzung der Abgeordneten proben."
Am 29. März wird die Ehefrau von Schriftsteller Franzobel erneut in der Rolle von Bertha von Suttner bei der Ausstellungseröffnung "Jubel & Elend. Leben mit dem Großen Krieg 1914– 1918" auf der Schallaburg zu sehen sein. "Im Herbst werde ich auf Tour gehen. Ich trete an Orten wie Istanbul, Paris, Moskau und Washington auf. Dort hat Suttner ihre großen Reden gehalten." Mit der berühmten Österreicherin würde sie viel verbinden: "Sie hat sich nicht nur für Frieden, für Frauen und gegen Antisemitismus eingesetzt, sondern sie hat auch auf großem Fuß gelebt, so wie ich!" Zudem sei die Frau, die auf den alten Schilling-Tausendern abgebildet war, auch mit einem Schriftsteller verheiratet gewesen: "Der war allerdings viel jünger als sie!"