Burger, Liebe und Dragqueens: Swift und Perry versöhnen sich in Video

Tayler Swift (l.) und Katy Perry.
Mit ihrem Video setzt sich Swift für die Rechte der LGBTQ-Community ein - zusammen mit "Drag Race"-Stars und ehemals Nemesis Katy Perry.

Es ist das farbenfrohe Ende einer lange andauernden Feindschaft. Taylor Swift (29) und Katy Perry (34) waren die letzten Jahre überhaupt nicht gut aufeinander zu sprechen, da Swift Perry angeblich ihre liebsten Background-Tänzer abspenstig gemacht hatte. Der Streit ging so weit, dass Swift ihren Song "Bad Blood", in dem es um Verrat und zerstörte Freundschaft geht, über die US-Sängerin geschrieben haben soll.

Burger, Liebe und Dragqueens: Swift und Perry versöhnen sich in Video

Perry und Swift bekunden Liebe als Burger und Pommes.

Doch nun setzen die beiden Pop-Queens dem langwährenden Groll ein Ende und nutzen dies noch dazu für eine wichtige Botschaft: Vergebung und Akzeptanz.

In Swifts neuem Video zu "You Need To Calm Down" treten nämlich nicht nur die beiden Sängerinnen kuschelnd in Fastfood-Kostümen auf, sondern auch die Crème de la Crème des queeren ("von der Norm abweichend" Anm.) Pop- und Fernsehbusiness.

Hochkarätige Besetzung

Zu sehen sind neben der offen lesbischen US-Moderatorin Ellen DeGeneres, auch Sänger Adam Lambert, der schwule "Modern Family"-Star Tyler Ferguson und gleich mehrere hochkarätige Dragqueens aus der US-Castingshow "RuPaul's Dragrace". Mit von der Partie ist "Dragmother" RuPaul höchstpersönlich. Ebenfalls in der bunten Campingplatz-Szenerie des Videos zu sehen ist übrigens Hollywood-Schauspieler Ryan Reynolds ("Deadpool").

Burger, Liebe und Dragqueens: Swift und Perry versöhnen sich in Video

RuPaul und Teilnehmerinnen aus "RuPauls Dragrace".

Aufruf zur Gleichberechtigung

Den regenbogenfarbenen Stars stellt Swift im Video einen wütenden Mob gegenüber, der, einen eher ungepflegten Eindruck machend, mit Schildern und Parolen gegen die bunten Campingplatzbewohner protestiert. Am Ende des Clips wird zudem ein Aufruf zur Gleichberechtigung eingeblendet, in dem die Sängerin Gesetze fordert die "alle Bürger gleich behandeln".

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