In Hollywood unten durch? Wie schlimm steht es um Kevin Costners Karriere wirklich?

Kevin Costner
Kevin Costner musste in den vergangenen Jahre eine Reihe an privaten und beruflichen Rückschlägen einstecken

Zusammenfassung

  • Kevin Costner verbrachte den Jahreswechsel in Aspen, um sich nach Karriererückschlägen und seiner Scheidung zurückzuziehen.
  • Sein Herzensprojekt "Horizon" blieb hinter den Erwartungen zurück, brachte finanzielle Verluste und führte zu weiteren Kontroversen und Klagen.
  • Costner orientiert sich nach den Negativschlagzeilen neu, arbeitet an mehreren Projekten und pflegt eine neue, lockere Beziehung.

Den Jahreswechsel hat Schauspieler Kevin Costner fernab von Hollywood in Aspen, Colorado, verbracht. Das Skigebiet gilt als Costners favorisierter Rückzugsort, den er seit Langem als seine Heimat bezeichnet. Hier besitzt der 71-Jährige eine Ranch, nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt. "Aspen ist der Ort, an dem Kevin am glücklichsten ist", verriet eine Quelle gegenüber Us Weekly.

Kevin Costners Image ist angekratzt 

Tatsächlich dürfte der Hollywoodstar Erholung nötig gehabt haben. Sein Rückzug nach Aspen folgte auf eine Reihe niederschmetternder Schlagzeilen. So hatte der Hollywood Reporter im Oktober einen Artikel mit dem Titel "Wie Kevin in Hollywood unterging" veröffentlicht. Darin wurden Costners jüngste Karriererückschläge beleuchtet - und es sind einige. 

Nachdem 2023 seine Scheidung von Christine Baumgartner für Wirbel gesorgt hatte, kam es zu weiteren Rückschlägen. Der erste Teil seines Herzensprojekts, der "Horizon"-Filmreihe, blieb weit hinter den Erwartungen zurück, weswegen der Kinostart von Teil zwei verschoben wurde. Die Produktion beider Teile kostete zusammen 100 Millionen US-Dollar, wobei der erste Teil Berichten zufolge weltweit lediglich 38 Millionen US-Dollar einspielte. "Er hatte keinen überwältigenden Erfolg", sagte Costner über den Misserfolg (dazu mehr).

Der Oscar-Preisträger verfolgt das Projekt "Horizon" schon lange, konnte aber über 30 Jahre keine Sponsoren finden. Schließlich hat er ihn mit eigenem Geld finanziert. Insgesamt soll das Epos aus vier Teilen bestehen und 12 Stunden lang sein. Der Film erzählt von der Besiedlung des amerikanischen Westens während des Bürgerkriegs (1861 bis 1865)."Natürlich war er enttäuscht, dass Horizon nicht erfolgreicher war. Er hat alles gegeben", erzählt nun ein Insider gegenüber Us Weekly - auch wenn der Schauspieler das Projekt immer noch nicht aufgibt. Costners Chancen, dass die weiteren Teile an den Kinokassen erfolgreich sein könnten, sehen laut Businessinsidern allerdings nicht gerade rosig aus.

Der Hollywood Reporter schilderte auch einen heftigen Streit zwischen Costner und seinem "Yellowstone"-Co-Star Wes Bentley während der Dreharbeiten zur Serie. Die Auseinandersetzung, die Berichten zufolge in einem lautstarken Wortgefecht endete, nachdem Costner auf Bentley losgegangen sein soll, führte zu einem vorübergehenden Produktionsstopp. Im Juni 2024 bestätigte Costner offiziell, dass er für die finalen Episoden der fünften Staffel nicht zurückkehren wird.

Dessen nicht genug. Der Schauspieler muss sich auch mit Klagen wegen offener Rechnungen und beschädigt zurückgegebener Kostüme für "Horizon: An American Saga – Chapter 2" auseinandersetzen. Zudem reichte im April 2025 eine Stuntfrau, die an dem Film mitgewirkt hat, Klage wegen angeblicher sexueller Diskriminierung, Belästigung und "der Schaffung eines feindseligen Arbeitsumfelds" ein (dazu mehr).

Costner nannte die Anschuldigungen "offensichtlich falsch" und "zutiefst enttäuschend". Er fügte hinzu, sie seien darauf ausgelegt, seinen Ruf zu schädigen.

Kurz: Der Filmstar startet in das Jahr 2026 mit vielen Sorgen im Gepäck. Aus seinem Umfeld heißt es, er sei damit beschäftigt, sich nach all den Negativ-Schlagzeilen neu zu orientieren. 

Aufgeben ist keine Option

"Diese Lebensphase war eine große Umstellung für Kevin", zitiert US Weekly eine Quelle, die außerdem verrät, dass sich Costner seit seiner Scheidung "nachdenklicher" fühle. Er arbeitete derzeit an mehreren Projekten. Seit Sommer trifft sich Costner außerdem privat mit Autorin Kelly Noonan Gores - "aber es ist sehr ungezwungen", hatte ein Insider gegenüber People über ihre Dates erzählt. 

"Kevin hat das letzte Jahr damit verbracht, herauszufinden, wie es für ihn weitergeht", heißt es jetzt. Seinem engsten Freund habe Coster gesagt, "dass 2026 sein Jahr der Wiedergutmachung ist".

Aufgeben ist also keine Option für den ehrgeizigen Filmstar. 

Insider über Costners Ruf in Hollywood

Ganz so unten durch, wie der Hollywood Reporter behauptete, dürfte Costner in der Filmfabrik übrigens selbst nach seinen Rückschlägen nicht sein - auch wenn man ihm durchaus Allüren nachsagt. "Kevins Ego ist extrem ausgeprägt. Im einen Moment ist er charmant, im nächsten schnippisch", plaudert ein Hollywood-Insider gegenüber Us Weekly aus. Der Schauspieler habe zwar schon lange den Ruf, "ehrgeizig und schwierig" zu sein. Doch das würde die Leute nicht abschrecken. Jedenfalls behauptet ein Brancheninsider: "Ich habe noch nie gehört, dass jemand gesagt hätte, er würde nicht mit ihm arbeiten."

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