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Wegen Schweinsteiger: Jürgen Klopp beendet Interview

Mit den sarkastischen Worten „Und überraschenderweise sind Sie deutsch. Das überrascht mich so sehr“, brach Klopp das Gespräch ab.
Jürgen Klopp trägt eine dunkle Kappe und einen Pullover, während er gestikulierend in einem Gespräch spricht.

Die deutsche Trainer- und Fußball-Legende Jürgen Klopp, derzeit als Fußball-Experte für MagentaTV tätig ist, war von einer bestimmten Frage in einem Interview ganz und gar nicht angetan und brach daraufhin kurzerhand das Gespräch vollends ab – sehr zur Enttäuschung der Reporter. Der Grund: Bastian Schweinsteiger.

Klopp verweigert klare Stellungnahme

In New York wurde Klopp von einer Journalistin der Deutschen Welle zu Schweinsteigers Einschätzungen bezüglich des WM-Matches Deutschland - Elfenbeinküste am 20. Juni befragt. Doch die Reporterin konnte ihre Frage gar nicht beenden, da fiel ihr Klopp bereits ins Wort: „Und jetzt wollen Sie dieses Thema weiterdrehen.“ Weiter erklärte der 59-Jährige: „Nein, nein, ich habe keine Chance, diese Frage so zu beantworten, dass es allen gefällt. Sie bringen mich damit in eine Zwickmühle.“

Klopp betonte, es sei nicht seine Aufgabe, „dafür zu sorgen, dass es allen gefällt, aber das ist ein ernstes Thema. Und ich weiß nicht einmal, was man dazu angemessen sagen kann. Für Afrikaner ist es das eine, für andere wieder etwas anderes. Und ich bin nicht hier, um zu sagen, was richtig ist.“

Sichtlich genervt bricht Klopp das Interview ab

Bisher nichts, was für Aufsehen sorgen könnte. Doch weshalb das Interview derzeit viral geht, ist Klopps Abgang. Denn als er auf dem Mikrofon der Reporterin das Logo der Deutschen Welle erblickte, kommentierte er sarkastisch und sichtlich genervt: „Und überraschenderweise sind Sie deutsch. Das überrascht mich so sehr.“ Klopp lächelte daraufhin betont freundlich und beendete das Interview. 

Der Hintergrund

Am 20. Juni fand das WM-Match Deutschland - Elfenbeinküste statt. Bastian Schweinsteiger kommentierte für die ARD als Fußball-Experte das Spiel. Für die Spielweise der Westafrikaner wählte er die problematischen Worte "unorthodox", "wild" sowie "nicht ganz so taktisch". Zudem tappte er in die Generalisierungs-Falle, indem er von „afrikanischem Fußball“ sprach. Er wurde daraufhin für seine Aussagen stark kritisiert, ein Shitstorm in den sozialen Medien war die Folge.

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