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02.02.2018

Jim Carrey: Schockierende Wendung im Fall White

Jim Carey muss sich nach dem Selbstmord seiner Freundin Cathriona doch nicht vor Gericht verantworten, da diese belastende Arztdokumente gefälscht haben soll.

Jim Carrey muss nun doch nicht vor Gericht. Nach dem Selbstmord seiner Freundin Cathriona White hatten ihr Noch-Ehemann und ihre Mutter den Hollywoodstar beschuldigt, seine damalige Freundin mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt zu haben. Die Anklage wurde nun aber abgewiesen.

Gefälschte Dokumente & Erpressung

Carrey und White hatten fast drei Jahre lang eine On-Off-Beziehung geführt. Wenige Tage nach ihrer letzten Trennung hatte sich die 30-Jährige, die als Make-up-Artist arbeitete, im September 2015 mit einer Überdosis Tabletten das Leben genommen.

2016 hatten Cathrionas Mann, von dem sie zwar getrennt aber noch nicht geschieden war, und ihre Mutter Brigid Sweetman schwere Anschuldigungen gegen Carrey erhoben: Sie warfen dem 56-Jährigen vor, Cathriona mit mehreren sexuell übertragbaren Krankheiten – darunter Genitalherpes – angesteckt und ihr Medikamente besorgt zu haben, mit denen White Selbstmord verübte.

Nun nimmt der Fall White jedoch eine überraschende Wendung: Wie der Hollywood Reporter berichtet, wurde die Anklage abgewiesen. Carreys Anwalt habe beweisen können, dass White Arztdokumente aus dem Jahr 2011 gefälscht habe, die als Beweis dafür hätten dienen sollen, dass sie selbst keine Geschlechtskrankheit hatte, bevor sie Carrey kennenlernte.

Der Hollywoodstar behauptet laut Gerichtsunterlagen außerdem, dass Cathriona und ihr Anwalt ihn 2013 erpresst hätten und er seiner Ex zu Lebzeiten "Millionen von Dollar" gezahlt hätte, damit sie ihre Behauptung, von ihm infiziert worden zu sein, nicht öffentlich mache.

Zu der abgewendeten Anklage wollte Carrey keinen weiteren Kommentar geben. Er freue sich darauf, nach vorne zu blicken. Sweetmans und Burtons Anwalt Michael Avenatti verkündete in einem Statement: "Wir haben zu diesem Zeitpunkt keinen weiteren Kommentar."