Schwitzhütten und Rinder: Einblicke in Jim Belushis "spirituelle" Ranch in Oregon
Jede Menge Schauspieler und Schauspielerinnen ziehen ein Leben auf dem Land Hollywood vor. So genießt etwa "Kill Bill"-Star Daryl Hannah ihr abgeschiedenes Dasein auf ihrer Farm in den Rocky Mountains, obwohl sie mehrere Jahre lang in Zelten auf dem Grundstück schlafen musste, während Arbeiten an ihrer Ranch durchgeführt wurden. Einer, der dem Ruf der Wildnis ebenfalls gefolgt ist, ist Kult-Star Jim Belushi. Er besitzt eine Ranch in Oregon, die er als sein "spirituelles" Refugium bezeichnet.
Jim Belushi: "Habe Schwitzhütte selbst gebaut"
Der 71-jährige Belushi ließ sich vor fast zwei Jahrzehnten im Süden des Bundesstaates nieder. Gegenüber Fox News Digital erzählte er über seine Ranch: "Ich liebe Oregon, es ist ein wunderschönes Anwesen. Ich habe dort eine Schwitzhütte. Ich habe sie selbst gebaut. Dort werden verschiedene kleine Zeremonien der amerikanischen Ureinwohner durchgeführt." Sein Refugium sei für ihn ein Ort tiefer Spiritualität.
"Auf meinem Grundstück sind gerade 50 Kühe, die 50 Kälber bekommen haben, und es ist einfach zuckersüß. Die kleinen Kälber toben herum und jagen sich gegenseitig", sagte der Filmstar. "Ich habe das gestern Abend sogar gefilmt. Sie haben den Zaun aufgebrochen und sind zu mir gekommen. Sie fragten: 'Wo ist Jim?' Plötzlich standen 60, 70 Rinder in meinem Vorgarten. Wir haben sie dann wieder eingefangen und zurück ins Gehege gebracht."
Aus dem Schwärmen kam er gar nicht mehr heraus. "Es ist wunderschön. Sehr nette Leute dort oben. Ein wirklich traumhafter Ort", so Belushi, der 1989 in dem Klassiker "K-9" Detective Michael Dooley spielte, der mit Polizeihund Jerry Lee zusammenarbeitet.
725.000 Dollar für das Grundstück
Doch wie kam es dazu, dass Belushi sein kommodes Leben in L.A. gegen die Abgeschiedenheit eingetauscht hat? Dem Oregonian erzählte Belushi vor einiger Zeit, er sei in den Rogue River gesprungen und wieder aufgetaucht, "wie bei einer Taufe", mit dem Gedanken, sich fernab von Hollywood ein Stück Land zu kaufen.
Gesagt, getan. Vor fünf Jahren rettete der Schauspieler und Musiker das vernachlässigte Gelände in Eagle Point. Er zahlte Berichten zufolge 725.000 US-Dollar für das Grundstück, restaurierte die alten Gebäude und errichtete an einer Flussbiegung ein rustikales Domizil - inklusive angeschlossener Cannabis-Plantage.
Nebenbei engagierte er sich als bekanntester Spendensammler der Region für das Holly Theatre in der Innenstadt von Medford und eine beschädigte Brücke. Generell scheint er sich in Oregon weitaus wohler zu fühlen als in seiner ehemaligen Villa in Los Angeles, die er 2021 angeblich für rund 30 Millionen US-Dollar verkauft hat. Wenn das nicht Lust auf Veränderung macht.
Kommentare