Jennifer Lopez: Ehrliche Worte über Scheidung von Ben Affleck

"Bennifer 2.0" war 2024 nach knapp drei Jahren schon wieder Geschichte, als Lopez die Scheidung einreichte. Wie sie die Zeit damals erlebte und wie es ihr heute geht.
Jennifer Lopez und Ben Affleck

Jennifer Lopez (56) hat kürzlich in einem Interview in der US-Sendung "Good Morning America" offen über die schwierige Zeit nach ihrer Trennung von Ben Affleck (53) gesprochen. 

Die beiden hatten ihre Beziehung 2021 wieder aufgenommen, doch drei Jahre später folgte das erneute Liebes-Aus. Am 20. August 2024 reichte Lopez die Scheidung ein. Die internationale Boulevardpresse spottete, dass Lopez einmal mehr keinen Mann bei sich behalten konnte.

Kein Weglaufen mehr

Zu viel für den Superstar: Nach der Trennung legte Lopez ihre Karriere vorübergehend auf Eis und gönnte sich eine einjährige Auszeit, um sich ihrer emotionalen Heilung zu widmen. Sich mit dem Schmerz bewusst auseinanderzusetzen. So sagte sie auch ihre Tour "This Is Me ... Live" ab, was für große Verwunderung bei ihren Fans sorgte – und für (nach wie vor anhaltende) Spekulationen, ob der schleppende Ticketverkauf der wahre Grund war, wieso Lopez die Tour nicht durchzog. 

Doch im aktuellen Interview machte die Sängerin und Schauspielerin deutlich, dass dieser Schritt für ihre mentale Gesundheit unerlässlich war. "Ich habe mich entschieden, zu Hause zu bleiben und mich dem zu stellen, was passiert war, ohne davor wegzulaufen – nicht durch Arbeit, nicht durch eine andere Person, durch gar nichts", erklärte sie. Damals habe es sich angefühlt, als wäre ihr Leben explodiert.

Fokus auf Familie und persönliche Entwicklung

In ihrer Auszeit richtete Lopez ihre Energie zunächst auf ihre Familie und vor allem ihre Kinder. Die Zwillinge Max und Emme, die sie gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Marc Anthony großzieht, standen für Lopez an erster Stelle. Die beiden feierten 2024 ihren Highschool-Abschluss und bereiteten sich auf ihren Wechsel aufs College vor – eine Phase, in der Lopez bewusst an ihrer Seite sein wollte. "Ich musste zu Hause bei meinen Kindern sein", betonte sie im Interview. "Sie waren zu diesem Zeitpunkt die absolute Priorität."

Neben der Unterstützung ihrer Kinder war die Pause auch eine Zeit der Selbstreflexion. Lopez sprach darüber, wie sie sich mit ihrer eigenen Rolle in der Trennung auseinandersetzte und nach Wegen suchte, aus der Erfahrung zu lernen. Sie habe sich gefragt: "Was ist eigentlich mit dir los?" und dabei bewusst darauf verzichtet, die Schuld bei anderen zu suchen.

Mit sich selbst allein sein

Ein weiteres zentrales Thema für Lopez war die Beziehung zu sich selbst. Die Künstlerin lernte laut eigenen Aussagen, das Alleinsein zu akzeptieren und sogar zu genießen. 

"Um Himmels willen, nein! Ich will mir gerade nichts ruinieren", antwortete sie lachend auf die Frage, ob sie aktuell viel date. "Es fühlt sich gerade alles so nett an." Sie räumte ein, dass sie früher Angst davor gehabt habe, allein zu sein. "Ich wusste nicht, ob ich das kann." Doch inzwischen fühle sie sich "gesund, glücklich und dankbar". Sie wisse, dass sie aufgrund ihrer Familie und ihrer Arbeit "umgeben von Liebe" sei. 

Lopez: "Ich bin in meiner Happy-Ära"

Tatsächlich wirkte Lopez im Interview gelöst, glücklich und vor allem authentisch wie schon lange nicht mehr. "Ich bin in meiner Happy-Ära", lachte sie. "Das erste Mal in meinem Leben fühle ich mich frei und selbstständig. Das fühlt sich wirklich gut an." 

Früher habe sie das Gefühl gehabt, vieles nicht unter Kontrolle zu haben, doch das sei heute anders. Heute wisse sie, was sie kann. "Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich mir selbst wirklich vertrauen kann. Und mich selbst mehr schätzen kann, anstatt ständig so hart zu mir selbst zu sein und ständig so viel beweisen zu wollen."

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