„Ohne ihn wäre der heutige Tag gar nicht möglich“: Autorin Angelika Kirchschlager & Vater Walter (73)

© Philipp Hutter

Angelika Kirchschlager
10/28/2013

In Unterwäsche beim Papst

Hinreißende Biografie der Operndiva enthüllt „Delikatessen“.

von Dieter Chmelar

Ach, wie wunderbar begann dieser prächtige Sonntagvormittag am „Badeschiff“ nächst des Wiener Donaukanals! Angelika Kirchschlager (47), ebenso begabte und gefeierte wie unprätentiöse und allürenfreie Operndiva, präsentierte „Ich erfinde mich jeden Tag neu“.

Ihre (Zwischen-)Bilanz – in einem brillanten Parlando aufgezeichnet vom feinsinnigen (Ex-KURIER-)Journalisten Achim Schneyder (46) – erweist sich als Quell der reinen Lebensfreude, aber auch als „beinhartes“ Enthüllungsbuch (erschienen bei Amalthea, 256 Seiten mit zahlreichen Abbildungen 22,95 Euro).

Unter den begeisterten – zum Teil sogar prustenden – Gästen: Der Großmeister geschliffener Gedanken, Werner Schneyder, „Sangesbruder“ Heinz Zednik & Bühnenkolleginnen wie Nicole Beutler oder Maria Happel.

Kirchschlagers Vater Walter (73) enttarnte, dass seine weltweit gefeierte Mezzosopran-Tochter eigentlich Archäologin werden wollte. So gräbt sie in ihrem Buch auch „uralte“ G’schichten aus. Die Krönung: Als sie 1998 im Vatikan auftreten sollte, zog sie sich in einem Nebenkammerl der Sixtinischen Kapelle um: „Lauter Glaskästen mit päpstlichen Gewänder. Und ich – wofür ich nichts konnte – in der Unterwäsche davor.“ Als Souvenir nahm sie ein Handtuch aus der Sakristei mit...

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