"Bizarr anmutende Regeln für Mitarbeiter": Klage gegen Radiomoderator Howard Stern
Howard Stern
Leslie Kuhn, eine frühere Assistentin von Howard Stern, verklagt den Radiomoderator und seine Frau Beth Stern wegen eines angeblich feindseligen Arbeitsumfelds. Sie behauptet, die beiden hätten ungewöhnlich strenge Regeln für ihr Hauspersonal eingeführt. In der Klage, die Berichten zufolge am Wochenende beim Obersten Gerichtshof von New York eingereicht wurde, ist von "immensem Druck" die Rede.
Ex-Assistentin verklagt Ehepaar Stern
In der eingesehenen Beschwerde wirft die ehemalige Angestellte dem Tierrettungsunternehmen von Beth Stern ein feindseliges Arbeitsumfeld und "fragwürdige Geschäftspraktiken" vor. Die von Kuhn geschilderten Probleme mit ihrem Arbeitsverhältnis sollen offenbar dort angefangen haben. Laut Page Six ist von "bizarr anmutenden Regeln für Mitarbeiter" die Rede.
Verschwiegenheitsklausel verhindert offene Schilderung von Vorwürfen
Was die Klage erschwert: Die ehemalige Angestellte soll eine Vertraulichkeits- und Geheimhaltungsvereinbarung unterschrieben haben, die ihr ihrer Aussage nach erst im Zuge ihrer Kündigung aufgezwungen worden sein soll.
In der Klage bezeichnet Kuhn diese Vereinbarung als "betrügerisch und nicht durchsetzbar." Sie fordert eine Aufhebung des unterzeichneten Schweigegebots, da dieses sie daran hindere, über ihre Zeit als Angestellte der Sterns zu sprechen.
Andererseits würde sie die Vereinbarung angeblich nicht davor schützen, dass Howard und Beth Stern frei über sie sprechen.
"Eine solche Vertragsbeziehung würde Kuhn – eine einfache Angestellte, die deutlich weniger Einfluss und Ressourcen hat als die Sterns [...] persönlich, beruflich und in der Öffentlichkeit einen klaren und unfairen Nachteil verschaffen", heißt es in der Klageschrift.
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