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06/10/2020

Harry und Meghan: Ihre Beziehung ist "stärker als je zuvor"

Langsam sind der Prinz und die Herzogin im neuen Leben abseits des royalen Protokolls angekommen.

Obwohl das Leben in Los Angeles durch die Coronavirus-Pandemie sich nicht ganz so gestaltet, wie Prinz Harry und Herzogin Meghan es vielleicht erwartet hatten, soll das Paar mittlerweile wirklich angekommen sein. Anfangs sei der Umzug von London nach Kalifornien aber eher bittersüß gewesen, wie eine Quelle nun gegenüber Entertainment Tonight verriet.

Auch in den USA isoliert

"Es ist ein bisschen ironisch, weil eines der Dinge, die Meghan in Großbritannien unglücklich machten war, dass sie sich isoliert fühlte und ihre Freunde vermisste", so die Quelle. Das sei jetzt natürlich ebenfalls der Fall, auch wenn sie grundsätzlich sehr glücklich damit sei, wieder in den USA zu leben.

Vor dem Umzug nach Los Angeles lebte das Paar einige Monate in Kanada auf Vancouver Island. Die Quelle berichtet, dass dies eine der glücklichsten Zeiten von Meghan und Harry gewesen sei. Niemand habe gewusst, dass sie dort sind, sodass sich das Paar mit Freunden treffen, wandern und mit Sohn Archie in der Natur spielen konnte.

Ruhe nach dem Sturm

Trotz der noch andauernden Isolation mache die kleine Familie aber das beste aus der Situation. "Ihre Beziehung ist stärker als je zuvor", heißt es. Die Sussexes würden es wirklich genießen, momentan fernab jeglicher Termine und Verpflichtungen zu sein.

Vor allem für Meghan, die nach ihren traumatischen Erfahrungen mit den Boulevardmedien nun dazu neige "alles zu überdenken", sei die Ruhe heilsam. Die 38-Jährige hatte sich zuletzt gleich zweimal per Video an die Öffentlichkeit gewandt: Zu Archies erstem Geburtstag las sie ihrem Sohn für den guten Zweck ein Kinderbuch vor, Anfang Juni äußerte sie sich anlässlich der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA.

Harry und Meghan: Ihre royalen Jahre

Meghan Markle und Prinz Harry zeigten sich erstmals im September 2017 als Paar.

Damals besuchten sie gemeinsam die "Invictus Games", eine paralympische Sportveranstaltung. 

Bald darauf bestätigte der Palast die Verlobung der beiden, über die in internationalen Medien längst spekuliert wurde.

Ende November 2017 gab das Paar bekannt, ihre Hochzeit werde im Frühjahr 2018 stattfinden.

Im Dezember teilte der Palast auch drei offizielle Verlobungsfotos des Paares, die auch zum Motiv für Briefmarken wurden.

Meghan und Harry drückten dabei ihren eigenen Stil aus.

Am 19. Mai 2018 trauten sich Meghan und Harry.

Das Jawort besiegelten sie mit einem Kuss.

Die Traaungszeremonie fand in Windsor statt.

Am 15. Oktober verkündete der Palast dann: Herzogin Meghan ist schwanger und erwartet im Frühling 2019 ihr Kind.

Noch am selben Tag brachen Meghan und Harry zur Australien-Reise auf.

Als nächstes ging es im Oktober 2018 nach Neuseeland.

Als nächstes ging es im Oktober 2018 nach Neuseeland.

Trotz Schwangerschaft keine Atempause: Im Februar 2019 reisten die beiden dann nach Marokko.

Im Frühjahr 2019 war die Herzogin bereits hochschwanger und verabschiedetet sich in die Babypause.

Die Herzogin unterbrach ihre Pause allerdings, um gemeinsam mit ihrem Mann den Opfern des Neuseeland-Attentats Tribut zu zollen.

Am 6. Mai 2019 gab Prinz Harry freudestrahlend bekannt, seine Frau Meghan habe "etwas verspätet" einen gesunden Buben zur Welt gebracht.

Ein knappes Jahr vor dem ersten Hochzeitsjubiläum durften sich Meghan und Harry über ihren ersten Nachwuchs namens Archie Harrison freuen.

Bereits einen Monat nach der Entbindung wagte sich Meghan wieder aufs royale Parkett: Mit Prinz Harry nahm sie am 8. Juni an der Geburtstagsparade der Queen teil.

Im Juli zeigte sich die Herzogin samt Neugeborenem bei einem Polo-Spiel. Auch Herzogin Kate kam mit George, Charlotte und Louis um die Prinzen William und Harry anzufeuern. Es war bis dato das letzte Mal, das die Cambridges und die Sussexes etwas gemeinsam unternahmen.

Im Herbst 2019 unternahmen die Sussexes eine offizielle Reise nach Südafrika.

Mit von der Partie war natürlich auch Archie, mit dem das Paar Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu einen Besuch abstattete.

Dort gaben sie auch das berühmte Interview, in dem einerseits Meghan zugab, unter ihrem neuen Leben sehr zu leiden und andererseits Harry offenbarte, mit seinem Bruder Prinz William Probleme zu haben. Ein Schachzug, der in der Öffentlichkeit nicht gut aufgefasst wurde. Vor allem, weil im Palast ansonsten gilt: "Nie beschweren, nie erklären". Der emotionale Ausbruch sollte der Anfang vom Ende sein.

Im November absolvierten Meghan und Harry dann noch ein paar letzte Termine, bevor sie sich eine sechswöchige Auszeit von ihren royalen Plfichten verabschiedeten. Auch das Weihnachtsfest verbrachten sie nicht mit der Königsfamilie, sondern blieben in dieser Zeit in Kanada, auf Vancouver Island.

Von dort kehrten sie strahlend zurück, nur um wenige Stunden später die Bombe platzen zu lassen: Ohne sich erneut mit der Queen abzusprechen, kehrten die Sussexes dem Palast den Rücken um "Teilzeit-Royals" ohne finanzielle Unterstützung zu werden.

Diese Rechnung haben sie Sussexes allerdings ohne die Queen gemacht. Diese gab wenige Tage später bekannt, dass das Paar die Titel der "Königlichen Hoheit" abgeben und die Renovierungskosten für ihr Haus zurückzahlen müsse. Sie werden jedweder royaler Aufgaben enthoben und erhalten - wie gewünscht - keine öffentlichen Gelder mehr.

Meghan befindet sich mit Archie mittlerweile wieder in Kanada, während Harry sich noch in London aufhält. Allerdings sollte er bald zu ihr zurückkehren, um ein neues, ruhigeres Leben abseits der blutdurstigen britischen Boulevardpresse anzufangen. Palast adé.

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