Stars
14.08.2018

Happy Birthday: Pop-Ikone Madonna wird 60

Am 16. August feiert die Queen of Pop ihren 60. Geburtstag und gibt in der Vogue Einblicke in ihr neues Leben in Lissabon.

Sie war einst der Inbegriff der Provokation. Madonna Louise Ciccone (59) hatte auf die Jugend der 80er- und 90er-Jahre mit ihren sexy Outfits und provozierenden Songs einen immensen Einfluss und wollte mit ihrer Provokation die Sexualität junger Frauen enttabuisieren. Billboard ernannte sie für ihren Kampf gegen Aids zur "Elizabeth Taylor of Pop".

Vorbild für musikalische Power-Frauen

Lange bevor Sängerinnen wie Miley Cyrus oder Lady Gaga mit ihren Auftritten schockten, war sie ein Superstar. Am 16. August feiert die Queen of Pop ihren 60. Geburtstag.

Seit der Veröffentlichung ihres Albums "Madonna" im Jahr 1983 hat die italienischstämmige Musikerin eine kometenhafte Karriere hingelegt.

Multitalent Madonna

Ihr Talent für ständige Neuerfindungen und exzentrische Selbstinszenierungen hat eine der erfolgreichsten Musikkarrieren unserer Zeit geschaffen. Doch ihre Karriere reicht weit über Nummer Eins-Hits und ausverkaufte Konzerthallen hinaus. Madonna ist auch erfolgreiche Autorin, Schauspielerin, Unternehmerin, Aktivistin und Mutter.

Komplette Kontrolle über Musik und Image

Das "Material Girl" ist stets ihrem eigenen Kopf gefolgt und vertritt bis heute die Meinung: "Viele Menschen haben Angst zu sagen, was sie wollen. Deshalb bekommen sie nicht, was sie wirklich wollen".

Madonnas Einfluss ist mit jenem von Elvis, den Beatles und Michael Jackson gleichzusetzen. Das blonde Mädchen aus Detroit setzte sich in den 1980er Jahren im männerdominierten Musikgeschäft durch. 1979 verließ Sie Michigan mit nur 35 US-Dollar in ihrer Tasche, um nach New York zu gehen .Sie gilt auch heute noch als erste Frau, die als Popstar die komplette Kontrolle über ihre Musik und ihr Image erlangen konnte.

Mit Kult-Hits in den Pop-Olymp

Ihr Song "Everybody" landete 1982 in den Charts auf dem ersten Platz, die  folgenden Singles "Holiday" und "Like a Virgin" gingen in die Pop-Geschichte ein.

Selbstbewusst zog sie sich für "Playboy" und "Penthouse" aus, ohne ihr Ansehen als Künstlerin dabei einzubüßen. Mädchen aus der ganzen Welt kopierten ihren Look. Die "Rock and Roll Hall of Fame" beschreibt die Musikerin heute als "vollständig befreite Frau, die das Leben nach ihren eigenen Regeln lebt".

Selbstbewusst trotz gescheiterter Ehen

Ihre Ehen mit Schauspieler Sean Penn und dem britischen Regisseur Guy Ritchie waren stets unabhängig. Im Kampf um ihre Adoptivsöhne David Banda und Mercy James aus Malawi setzte sich die Power-Frau durch und adoptierte im Frühjahr 2017 auch noch die Zwillinge Estere und Stella. Mittlerweile ist Madonna stolze, alleinerziehende Mutter von sechs Kindern und stellt ihre eigene Karriere für ihre Kinder hinten an.

Musik top - Schauspiel flopp

Ihre schauspielerischen Leistungen in Filmen wie "Evita" oder "Who's That Girl" reichten allerdings nie an ihre musikalischen heran. 1991 zierte sie als ihr Idol Marilyn Monroe die Titelseite der Vanity Fair.

Nach 335 Millionen verkauften Platten und sieben Grammys  ist Madonna aus dem Pop-Olymp nicht mehr wegzudenken.

Madonna, die sich für die italienische Ausgabe der Vogue erst kürzlich auf einem Rasen räkelte, spricht in dem Magazin auch über ihren Umzug nach Europa. Für ihren Sohn David (12), der eine renommierte Fußball-Akademie besucht, ist die Pop-Queen extra nach Lissabon gezogen. Seither steht die Karriere von David für die Mutter im Vordergrund. "David hätte auch in Barcelona oder Turin kicken können. Aber das sind nicht wirklich Städte für Kinder," begründet Madonna ihren Umzug in die portugiesische Hauptstadt mit vier ihrer sechs Kinder: David Banda und Mercy James (beide12), und die Zwillinge Stella und Estere (5). Ihre Tochter Lourdes arbeitet indes an ihrer Karriere als Tänzerin, ihr Sohn Rocco beweißt künstlerisches Talent als Maler.

Liebevolle Mutter

So betont Madonna in ihrem Vogue-Interview: "Ich will nur, dass meine Kinder gute Menschen sind, die andere Menschen mit Würde und Respekt behandeln, unabhängig von Hautfarbe, Religion und Geschlecht. Das ist das Wichtigste (...). Wenn sie zufällig der nächste Picasso oder Cristiano Ronaldo werden, dann ist das nur das Sahnehäubchen."