"Gut gelaufen": Autorin Jane Fallon meldet sich nach Brustkrebs-OP

Es gehe ihr "erstaunlich gut", schreibt Fallon zu einer Reihe von Fotos, die sie im Spital und dann wieder zuhause zeigen.
Comedian Ricky Gervais und Autorin Jane Fallon lachen vor einem Stern auf dem Walk of Fame.

Knapp zwei Wochen, nachdem die britische Autorin Jane Fallon ("Getting Rid of Matthew", "Just Got Real") auf Instagram öffentlich machte, an Brustkrebs erkrankt zu sein, wandte sie sich erneut an ihre Fans.

"Anscheinend ist alles sehr gut gelaufen."

Sie sei operiert worden und es gehe ihr "erstaunlich gut", schreibt Fallon zu einer Reihe von Fotos, die sie zunächst im Spital und dann wieder zuhause zeigen. "Anscheinend ist alles sehr gut gelaufen." Nun müsse acht bis zehn Tage abgewartet werden, "bis bestätigt ist, dass sie alles erwischt haben und die Ränder sauber sind". Katze Pickle kümmere sich nun als "beste Krankenschwester" um sie. Sie bedanke sich für die vielen Genesungswünsche und sei überwältigt von der Anteilnahme, so Fallon.

Fallon, die Medienberichten zufolge seit über 40 Jahren mit dem britischen Komiker Ricky Gervais ("The Office") liiert ist, erklärte Mitte März in einem Post, dass sie "übernächste Woche" operiert werde. "Ich werde unglaublich gut betreut und alles wird gut." 

Rund einen Monat zuvor habe sie ihre Brustkrebsdiagnose erhalten - "zum Glück sehr früh und die Prognose ist hervorragend. Ich hatte eine Woche vor Weihnachten eine Routine-Mammografie. Ich hatte keine Symptome, aber der brillante Radiologe entdeckte etwas Unfassbares und schickte mich für weitere Tests und schließlich eine Biopsie", schrieb Fallon. Es folgten unterschiedliche Untersuchungen. "Ich will nicht lügen, es war viel." 

Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebsart bei Frauen weltweit. Die Zahl der jährlichen Fälle wird von 2,3 Millionen im Jahr 2023 bis 2050 voraussichtlich auf über 3,5 Millionen steigen. Die reichen Länder der Welt sehen eine Stabilisierung auf hohem Niveau. Das hat eine neue Studie für 204 Staaten der Erde ergeben, die im März in Lancet Oncology erschienen ist. "Im Jahr 2023 gab es schätzungsweise 2,3 Millionen Brustkrebs-Neuerkrankungen und 764.000 Todesfälle, was einem Verlust von rund 24 Millionen gesunden Lebensjahren durch Krankheit und vorzeitigen Tod entspricht", schrieb die weltweit angesehene Medizin-Fachzeitschrift.

Großes Präventionspotenzial

Früherkennung mit regelmäßigen Mammografie-Screening-Untersuchungen stellt ein wirksames Mittel zur Verhinderung von Brustkrebs im Spätstadium und dementsprechend auch von Todesfällen dar. Doch es gibt auch ein großes Präventionspotenzial. "Mehr als ein Viertel der durch Brustkrebs verlorenen gesunden Lebensjahre sind auf sechs veränderbare Risikofaktoren zurückzuführen, darunter ein hoher Konsum von rotem Fleisch, Tabak, ein hoher Blutzuckerspiegel (Diabetes; Anmerkung) und ein hoher BMI (Adipositas; Anmerkung) - was wichtige Möglichkeiten zur Prävention bietet", hieß es vonseiten des Lancet.

Häufigste Krebsart bei Frauen, auch Männer betroffen

Die Statistik Austria hat in ihrer Publikation "Krebserkrankungen in Österreich 2024" die Situation unter anderem so dargestellt: "Mit 6.096 Neuerkrankungen im Jahr 2022 und einem Anteil von knapp 30 Prozent an allen Tumoren war Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. 2022 waren auch 65 Männer mit dieser Diagnose konfrontiert. 1.588 Frauen und 17 Männer verstarben zuletzt daran." Die relativen Überlebensraten seien im Zeitraum von 2004/2008 bis 2022 (einjähriges Überleben) von 94,7 Prozent auf 97,2 Prozent gestiegen, auch die Fünf-Jahres-Überlebensrate hätte sich auf zuletzt 87 Prozent erhöht.

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