Gewalt am Set und Allüren: Warum manche Filmemacher Jennifer Aniston meiden
Jennifer Aniston
Privat hat Jennifer Aniston Grund zur Freude. Im November machte der "Friends"-Star nach langer Zeit als Single ihre neue Beziehung mit Jim Curtis öffentlich. Auch beruflich läuft es prinzipiell gut für die Schauspielerin - auch wenn es in der Filmfabrik tatsächlich einige Leute gibt, die auf eine Zusammenarbeit mit der US-Amerikanerin lieber verzichten.
Der Grund: Aniston, so beliebt sie bei ihren Fans auch sein mag, konnte in der Vergangenheit am Set zuweilen ziemlich fordernd sein - was sich nicht alle Filmemacher antun wollen. Und es gibt auch einige Schauspielkollegen, die ihre Zusammenarbeit mit Aniston in keiner guten Erinnerung behalten haben.
Jennifer Aniston: Doch nicht Everybody"s Darling?
So sollen einem Insider zufolge Anistons Co-Stars, mit denen sie am Set der 2013 erschienenen Krimikomödie "Life of Crime" zusammengearbeitet hat, kaum ein freundliches Wort über sie gefunden haben, wie Radar Online einmal berichtete - was nicht zuletzt daran lag, dass die heute 57-Jährige in der drehfreien Zeit keinen Wert darauf gelegt zu haben scheint, sich mit dem Rest der Crew anzufreunden.
"Jeden Tag gehen die gesamte Besetzung und die Crew zum Mittagessen in eine Cafeteria, wo sie sich hinsetzen und über eine Stunde lang gemeinsam zu Mittag essen. Die einzige Person, die nicht mit den anderen isst, ist Jen. Sie schnappt sich schnell etwas zu essen und geht", packte damals ein Produktionsinsider aus. Gegessen habe Aniston dann alleine, in ihrem Trailer - der sich weit weg von jenen ihrer Kollegen befand.
Von ihren damaligen Co-Stars wurde Aniston hinter den Kulissen angeblich als "unfreundlich" bezeichnet, was an ihrer distanzierten Art gelegen habe. "Ihr Verhalten ist für alle ein klares Zeichen, dass sie nicht zugänglich ist", schlussfolgerte der Insider. "Und das ist einfach unnötig. Es gibt keinen Grund, warum sie sich besser benehmen muss als alle anderen am Filmset."
Auch sonst soll Aniston mit ihren Extrawünschen für Augenrollen gesorgt haben. So habe sich die Ex-Frau von Hollywoodstar Brad Pitt unter anderem einen eigenen Luxus-SUV gewünscht haben, mit dem sie zum Set gefahren wurde, anstatt wie ihre Co-Stars die normalen Wägen zu benutzen.
Aniston brachte Co-Star zum Weinen
Dass Aniston früher gelegentlich etwas hochnäsig rüberkommen konnte, scheint ihr ehemaliger Co-Star Jay More bestätigen zu können. Er spielte in "Picture Perfect" aus dem Jahr 1997 und erzählte viele Jahre später gegenüber Elle DeGeneres, dass "die Hauptdarstellerin mit [seiner] Anwesenheit unzufrieden war und dies vom ersten Tag an deutlich machte".
Er selbst sei damals neu in der Branche gewesen. Aniston soll verärgert darüber gewesen sein, dass er die Rolle anstelle einiger bekannterer Schauspieler bekommen hatte. Ihre Unzufriedenheit habe der "Friends"-Star am Set allen so deutlich gemacht, dass Mohr zugab: "Ich ging buchstäblich zu meiner Mutter nach Hause und weinte."
Anspruchsvoll
Auch für die ehemalige Chefredakteurin der britischen Vogue Alexandra Shulman zählt Jennifer Aniston nicht gerade zu den umgänglichsten Promis, mit denen sie Bekanntschaft gemacht hat. In einem Interview mit der britischen Vogue aus dem Jahr 2012 erzählte sie: "Jemand wie Jennifer Aniston gibt nur Interviews, wenn sie den Text und die Fotos vorab genehmigen kann."
"Ich habe noch nie jemanden auf dem Cover gehabt, der den Text und die Fotos vorab genehmigen musste. Ich finde einfach, dass das nicht richtig ist", beschwerte sich die Journalistin. "Ich finde das einfach so beleidigend."
Ausraster gegenüber Regisseur
Überraschenderweise gab Jennifer Aniston selbst zu, dass sie sich bei der Arbeit auch schon mal impulsiven Verhaltens schuldig gemacht hat.
"Ich habe einen Stuhl nach einem Regisseur geworfen. Das war nicht mein stolzester Moment", gestand die Schauspielerin 2011 gegenüber Ellen DeGeneres.
Ganz unbegründet war ihr Ausraster damals aber nicht. Der Filmemacher, den Aniston namentlich nicht nannte, soll einen Script Supervisor schlecht behandelt haben. Zu Schaden sei bei dem Vorfall zum Glück niemand gekommen. "Ich habe natürlich daneben geschlagen. Ich sagte: "So kann man mit Menschen nicht reden." Das kann ich nicht tolerieren", erzählte Aniston über ihren Kampf gegen Ungerechtigkeit.
Kommentare