Selbst Queen Elizabeth II. sind ihre Wohnsitze nicht ganz geheuer

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10/31/2019

Geisterstunde: In diesen Schlössern der Royals spukt es

Umherwandelnde Geister, gruselige Geräusche - in den alten Gemäuern passiert so einiges Übernatürliches.

von Stefanie Weichselbaum

Tap, tap, tap – und ein langer Seufzer, dann wieder Schritte. Und doch ist niemand zu sehen. Im 950 Jahre alten Schloss Windsor soll der Geist von König Heinrich VIII. ( 1547) noch immer allgegenwärtig sein. Klappernde Schlüsselbünde, mysteriöse Blutflecken oder übernatürliche Erscheinungen – ein Blick hinter die alten Schlossmauern ist nichts für schwache Nerven. Auch die Geister von Queen Elizabeth I. ( 1603) und König Charles I. ( 1649) sollen durch die Gänge des Wochenenddomizils von Königin Elizabeth II. wandeln.

Wenn der Nebel über das Land hereinzieht, nehmen angeblich einige Leute sogar die Silhouette von König George II. ( 1760) wahr, der traurig aus dem Fenster blickt. Er fiel nach einem Wahnsinnsanfall ins Koma und verstarb wenige Wochen später.

Auch im Regierungssitz der Queen, im Buckingham Palast, machen gruselige Geschichten die Runde. So soll immer wieder ein in Ketten gelegter Mönch mit brauner Kutte auf der hinteren Terrasse auftauchen. Bevor der Palast dort erbaut wurde, stand nämlich ein Kloster an dieser Stelle – und an ebendiesem Ort verstarb der Mann Gottes, nachdem er wegen einer Sünde in eine Zelle gesperrt worden war.

Eine besonders tragische Geschichte hat sich in dem prächtigen Bau unter der Regierungszeit von König Edward VII. ( 1910) abgespielt. Ein Mitarbeiter ließ sich von seiner Frau scheiden und fiel dadurch in Ungnade. Weil er mit der Scham und Ächtung nicht leben konnte, erschoss er sich in seinem Büro im ersten Stock. Noch heute soll man dort immer wieder den Knall einer Pistole hören.

Mitarbeiter von Adeligen hatten generell ein hartes Los gezogen. Blickt man über die Landesgrenzen von England hinaus nach Schottland ins Holyrood House, findet man dort den Sekretär von Maria Stuart ( 1587). Gerüchten zufolge soll dieser auch ihr Geliebter gewesen sein und im Auftrag ihres Ehemanns Lord Darnley ( 1567) mit 57 Messerstichen ermordet worden sein. Der Blutfleck wurde danach weggeschrubbt, soll aber wie ein Mahnmal von Zeit zu Zeit immer wieder auftauchen.

Begibt man sich weiter nach Schweden, ist man auch dort nicht vor Geistern gefeit. Das sind aber „freundliche Wesen“, wie Königin Silvia in einer TV-Doku erzählte. Eher weniger freundlich ist die weiße Frau, die im königlichen Palast in Stockholm umgehen soll. Schon König Oscar II. ( 1907) beschrieb das gruselige Geräusch ihres klappernden Schlüsselbundes. Außerdem taucht sie nur auf, wenn der Tod eines Mitglieds des Königshauses bevorsteht.

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