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TV-Special
02/23/2016

Emotionale "Friends"-Reunion: Aniston weinte vor Rührung

Zum ersten Mal seit zehn Jahren waren fast alle "Friends"-Stars wieder zusammen.

Im langersehnten TV-Special zu Ehren von Regisseur James Burrows, welches am Sonntag auf NBC ausgestrahlt wurde, standen fast alle "Friends"-Darsteller zum ersten Mal nach zehn Jahren wieder zusammen vor der Kamera – ein Wiedersehen, das Jennifer Aniston zu Tränen rührte.

"Friends"-Reunion ohne "Chandler"

Neben Aniston nahmen auch ihre ehemaligen "Friends"-Kollegen Courteney Cox, Lisa Kudrow, David Schwimmer und Matt LeBLanc an der Reunion teil. Einzig "Chandler"-Darsteller

Matthew Perry
blieb der Veranstaltung fern, da er derzeit mit Proben für sein erstes Theaterstück in London "The End of Longing" beschäftigt ist.

Er ließ Burrows jedoch eine Videobotschaft zukommen, in der er unter anderem erzählte, dass die "Friends“-Darsteller auch im wahren Leben seine Freunde seien.

Dass sie ihren Kollegen gerne dabei gehabt hätten, stellte Matt LeBlanc gleich zu Beginn der Veranstaltungen klar, als er in die Kamera rief: "Mattie, wir vermissen dich!"

"Friends": Freunde fürs Leben

Jennifer Aniston, die in der Kult-Serie "Rachel" spielte, ging das Wiedersehen mit ihren langjährigen Serien-Kollegen besonders nahe. Sie verdrückte während der Aufzeichnungen sogar ein paar Tränen.

"Es waren die besten zehn Jahre unserer Karriere", sagte sie über die Sitcom, welche zwischen 1994 und 2004 lief.

Dass sich die "Friends"-Darsteller während der zehn gemeinsamen Staffeln gut verstanden und auch nach den Dreharbeiten in Kontakt geblieben sind, ist bekannt. So ist Jennifer Aniston unter anderem die Patentante von Couteney Cox‘ Tochter Coco. Und auch sonst unterstützen sich die "Friends"-Stars nach dem Ende der Show gegenseitig.

Dass die Zusammenarbeit so gut funktionierte, hätten sie nach eigenen Angaben aber in erster Linie James Burrows zu verdanken.

"Er war derjenige, der uns von Anfang an ermutigte, uns kennenzulernen, nett zu einander zu sein und uns gegenseitig zu helfen und zu unterstützen“, erinnerte sich LeBlanc.

"Wir würden alles für Jim Burrows tun, weil er uns die Chance unseres Lebens gegeben hat", so Aniston.

"Wir haben Freundschaft erfahren, Familie, Liebeskummer, Babys, einfach alles – zusammen. Und wir haben die tolle Erfahrung gemacht, von der Welt geliebt zu werden."

Tatsächlich war "Friends" für die Darsteller auch ein finanzieller Erfolg: Immerhin cashten die Darsteller bis zu einer Million Dollar pro Folge ab.

Sex unter Kollegen?

Doch neben Tränen der Rührung fanden die ehemaligen Serien-Kollegen auch Zeit für Späße.

Auf die Frage, ob sie einen Vertrag unterschreiben mussten, nicht miteinander zu schlafen, meinte "Ross"-Darsteller David Schwimmer augenzwinkernd: "Der Vertrag wurde gebrochen."

Lisa Kudrow, die in "Friends" die durchgeknallte Pheobe spielte, versicherte aber, dass sie niemals einen solchen Vertrag unterschrieben musste.

Was wir sonst noch über die "Friends" erfahren haben:

  • Jennifer Aniston, Courteney Cox und Lisa Kurdrow aßen zehn Jahre lang das Gleiche zum Lunch: Den sogenannten "Jennifer" Salat - einen gemischten Salat, den Aniston mit Truthahn-Schinken und Bohnen verfeinerte.
  • Die Serien-Stars altern sehr unterschiedlich: Während Matt LeBlanc mit 48 Jahren inzwischen komplett ergraut ist, hat David Schwimmer mit 49 noch immer seine schwarzen Haare. Und Courteney Cox (51) scheint dem Alter dank Botox und Co. überhaupt ein Schnippchen zu schlagen.
  • Im ersten Jahr ihrer Zusammenarbeit veranstalteten die Serien-Stars jede Woche einen "Friends"-Abend, bei dem sie alle neuen Folgen schauten.
  • Aniston sprach ursprünglich für die Rolle von Monica Geller, während sich Cox für die Rolle der Rachel Green bewarb.
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