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05/30/2021

Fernsehmoderatorin: Meghan und Harry schaden ihrem Sohn Archie

Die schottische Fernsehmoderatorin Storm Huntley ist der Meinung, dass Meghan und Harry ihren Kindern mit ihrem Oprah-Interview keinen Gefallen getan haben.

Sie polarisieren wie kein anderes Paar aus dem britischen K├Ânigshaus: Sp├Ątestens seit Prinz Harry und Herzogin Meghan dem Palast den R├╝cken gekehrt und gegen├╝ber Oprah Winfrey unverhohlene Vorw├╝rfe gegen die "Firma" erhoben haben, steht die britische Boulevardpresse auf Kriegsfu├č mit den Sussexes.

Moderatorin: Oprah-Interview k├Ânnte Sussex-Kindern schaden

In den USA versuchen Meghan und Harry, ein unabh├Ąngiges Leben f├╝r sich, ihren Sohn Archie und ihre zuk├╝nftige Tochter, die im Sommer zur Welt kommen soll, aufzubauen. Dennoch werden sie vonseiten der britischen Presse weiterhin kritisch be├Ąugt. Und auch die schottische Fernsehmoderatorin Storm Huntley ist der Meinung, dass sich das Herzogpaar von Sussex mit seinem brisanten Oprah-Interview keinen Gefallen getan hat. Sie ist sich sicher: Vor allem ihren Kindern k├Ânnten die Vorw├╝rfe, die Meghan gegen├╝ber dem britischen K├Ânigspalast erhoben hat, eines Tages schaden.

"Ich denke, es ist gro├čartig, dass er die Aufmerksamkeit auf Dinge wie Selbstmordgedanken und die Auswirkungen auf den Partner lenkt. Aber die Sache, ├╝ber die ich mir ziemliche Sorgen mache, ist Archie", sagte Huntley im Interview mit Jeremy Vine ├╝ber Prinz Harry - wohl auch in Anspielung auf die neue Dokuserie von Oprah und Harry "The Me You CanÔÇÖt See", in der der 36-J├Ąhrige auf Meghans Depressionen und seine eigenen inneren K├Ąmpfe zu sprechen kam.

"Archie ist noch ein Baby und wei├č nicht, was vor sich geht. Aber Archie wird nicht ewig ein Baby sein und er wird zur Schule gehen und die Leute werden ihm Dinge ├╝ber seine Mutter erz├Ąhlen", stellt die Moderatorin fest. "Herauszufinden, dass die Mutter w├Ąhrend der Schwangerschaft selbstmordgef├Ąhrdet war, wird, denke ich, ziemlich hart sein."

Sie bezweifelt, dass Meghan und Harry weit genug vorausgedacht haben, was dies f├╝r ihre Kinder bedeute, so Huntley. "Ich wei├č, dass sie versuchen, ihre Kinder zu sch├╝tzen, indem sie nach Amerika gezogen sind, aber ich frage mich, ob das Interview richtig war, um sie zu sch├╝tzen."

Sussexes sprechen offen ├╝ber psychische Gesundheit

Herzogin Meghan ist derzeit zum zweitem Mal schwanger. Im M├Ąrz verriet sie gegen├╝ber Oprah Winfey, dass sie und Harry diesmal ein M├Ądchen erwarten. Auf ihre Zeit als ranghohes Mitglied der britsichen K├Ânigsfamilie blickte die ehemalige Schauspielerin kritisch zur├╝ck. Sie habe sehr unter der Isolation und der Berichterstattung ├╝ber ihre Person gelitten. "Ich wollte einfach nicht mehr am Leben sein. Das war klar und real und erschreckend und mein st├Ąndiger Gedanke", hatte sie erkl├Ąrt. Zu diesem Zeitpunkt war sie mit ihrem Sohn Archie schwanger. "Ich dachte, es w├╝rde alles f├╝r alle l├Âsen", so die Herzogin von Sussex ├╝ber ihre Selbstmordgedanken. Hilfe von der Royal Family habe sie laut ihren Aussagen keine bekommen: "Ich ging zu einem Senior Royal, um Hilfe zu bekommen. Mir wurde gesagt, ich k├Ânnte keine Hilfe bekommen, weil es nicht gut f├╝r die Institution w├Ąre." 

Schlie├člich blieb Meghan und Harry nichts anderes ├╝brig, als ihren R├╝cktritt aus der ersten Reihe der britischen Royals zu verk├╝nden. In der Doku "The Me You CanÔÇÖt See" erz├Ąhlte Prinz Harry, dass auch er mittlerweile proffessionelle Hilfe in Anspruch genommen habe. Meghan habe ihm diesbez├╝glich die Augen ge├Âffnet. "Ich wusste, dass ich diese Frau verlieren w├╝rde, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen k├Ânnte, wenn ich die Therapie nicht machen und mich selbst reparieren w├╝rde", so Harry, der sich seit Jahren f├╝r das Thema psychische Gesundheit stark macht, ├╝ber seine Entscheidung, sich Hilfe zu suchen.

Wer Suizid-Gedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits das Sprechen ├╝ber die Gedanken dabei, sie zumindest vor├╝bergehend auszur├Ąumen. Wer f├╝r weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich an die Telefonseelsorge wenden: Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ├ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken. Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Depressionen betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge in ├ľsterreich kostenlos unter der Rufnummer 142.

Das ├Âsterreichische Suizidpr├Ąventionsportal www.suizid-praevention.gv.at bietet Informationen zu Hilfsangeboten f├╝r drei Zielgruppen: Personen mit Suizidgedanken, Personen, die sich diesbez├╝glich Sorgen um andere machen, und Personen, die nahestehende Menschen durch Suizid verloren haben. Das Portal ist Teil des ├Âsterreichischen Suizidpr├Ąventionsprogramms SUPRA des Gesundheitsministeriums.

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