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11/29/2020

Falsche Entscheidungen: Wenn Schauspieler TV-Rollen bereuen

Diese Schauspieler wünschten, sie hätten ihre wohl bekanntesten Rollen niemals angenommen.

Mischa Barton

Mischa Barton verließ die erfolgreiche Serie "O.C., California" während ihrer dritten, der vorletzten Staffel, nachdem ihr Charakter bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Später verriet die britisch-irische Schauspielerin, dass sie rückblickend betrachtet die Rolle der Marissa Cooper nicht noch einmal annehmen würde. Marissa Cooper mag Bartons bisher größte Rolle sein, doch laut eigener Aussage hätte sie lieber niemals in der Teenie-Serie mitgespielt.

Mischa Barton

"Die Leute sagen zwar, dass man für das, was man hat, dankbar sein soll, aber die Dinge entwickelten sich auf keinen Fall so, wie ich das erwartet habe", erzählte die heute 34-Jährige 2014. Obwohl die anderen Serienstars während ihrer Zeit bei "O.C." schon in ihren 20ern war, war Barton gerade erst 17, als sie als Darstellerin in der Serie anfing. Nach ihrem Serien-Aus ging es für sie rapide bergab: Barton hatte mit Gewichtsschwankungen, Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen. 2007 wurde Barton wegen Fahrens ohne Führerschein, Alkoholeinfluss am Steuer und Drogenbesitzes verhaftet - wofür sie unter anderem eine dreijährige Bewährungsstrafe erhielt. Danach wollte es mit der Karriere auch nicht mehr so recht klappen für den einst vielversprechenden Serienstar.

Mandy Patinkin

Von 2005 bis 2007 spielte Mandy Patinkin die Rolle des Supervisory Special Agent Jason Gideon in der amerikanischen Krimiserie "Criminal Minds", die er zunächst ohne öffentliche Erklärung irgendwann verließ. Später kehrte der in Chicago, Illinois, geborene Schauspieler für zwei Folgen zurück, damit sein Serien-Charakter ein inhaltlich vernünftiges Ende erfährt. Erst fünf Jahre später verriet er den Grund für seinen überhasteten Abgang: Er konnte die Grausamkeit der Serie nicht mehr ertragen, sagte er gegenüber dem "New York Magazine".  

Stephen Dillane

Drei Jahre lang gab der britische Schauspieler Stephen Dillane in der erfolgreichen Fantasy-Serie "Game of Thrones" Stannis Baratheon. Ein Fan der HBO-Show ist er selbst jedoch nie geworden. Nach seiner Zeit bei "GoT" lästerte Dillane, die Show nur einzuschalten, um sie wieder auszuschalten, weil er ihr nicht folgen könne. In besonders vielen Szenen war er nicht zu sehen - was vielleicht der Grund war, warum er die Handlung nach eigenen Angaben nicht verstand. "Ich hatte keine Ahnung, was ich tue", erzählte er 2017 gegenüber der New York Times. "Ich wusste nicht, was los war, bis wir mit dem Dreh fertig waren, und dann war es zu spät."

Miley Cyrus

Mit der Disney-Serie "Hannah Montana" wurde Skandalnudel Miley Cyrus weltbekannt. In der Sendung "CBS Sunday Morning" erzählte der einstige Kinderstar jedoch, dass ihre Zeit bei der Show ihrer "Psyche geschadet" habe. So richtig bereuen würde sie diese allerdings nicht. Dafür fand ihr Vater Billy Ray Cyrus gegenüber "GQ" durchaus drastischere Worte über das TV-Formant, in dem er neben seiner Tochter zu sehen war. Da behauptete der Musiker, diese habe "die Familie zerstört". Er wünschte, die Serie wäre "nie passiert".

Angus T. Jones

Der ehemalige Kinderstar Angus T. Jones bereut seine Zeit bei "Two and a Half Men". Mit einem Gehalt von 300.000 US-Dollar pro Folge machte ihn die Rolle des Jake Harper 2010 zum bestbezahlten minderjährigen US-Schauspieler. Nach seinem Ausstieg aus der Serie lästerte der in Austin, Texas, geborene Schauspieler jedoch ordentlich über seine Zeit als Jake Harper ab. "Ich war eine Art bezahlter Heuchler. Ich stellte etwas dar, wofür ich nicht einstehen konnte und tat es trotzdem", sagte er in einem Interview, das von einem texanischen Fernsehsender ausgestrahlt wurde. Inzwischen hat Jones dem Schauspiel-Business abgeschworen und hält seitdem Vorträge in einer christlichen Gemeinde. Er arbeitet außerdem in Sean Combs Produktionsfirma "Tonite" mit und engagiert er sich gegen Mobbing und Kindesmissbrauch.

The Jonas Brothers

Die drei Brüder Kevin, Joe und Nick Jonas sind Mitglieder der Boyband "The Jonas Brothers". Bevor sie groß ins Musikgeschäft einstiegen, waren sie in als Kinderstars in in vielen Disney-Serien zu sehen, bevor sie dann 2009 sogar eine eigene Serie mit dem Namen "Jonas L.A." bekamen, in der es um ihr fiktives Leben als Boyband ging. Als die Serie nach zwei Staffeln abgesetzt wurde, zeigten sich die drei Brüder erleichtert. "Das Problem an der Show war, dass das Drehbuch zum Teil schrecklich war. Es war nur ein seltsamer Slapstick-Humor, über den nur ein Zehnjähriger lachen würde. Wir haben damals mitgemacht, weil wir dachten, Disney sei unsere einzige richtige Chance, und wir hatten Angst, dass uns jeden Moment alles weggenommen werden könnte", gestanden die Jonas Brothers 2013 gegenüber "Vulture".

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