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04.10.2018

Ewan McGregor: Scheidung wird schmutzig

Eigentlich hatte sich der Schauspieler bereit erklärt, freiwillig Unterhalt zu zahlen. Nun eskaliert der Scheidungskrieg.

22 Jahre lang waren Ewan McGregor (47) und Eve Mavrakis (52) verheiratet – bis sie im Oktober vergangenen Jahres überraschend ihre Trennung bekannt gaben. Im Jänner reichte der Schauspieler die Scheidung ein und erklärte sich bereit, freiwillig Unterhalt für seine Noch-Ehefrau und die drei minderjährigen Kinder Jamyan (16), Esther (16), und Anouk (7) zu bezahlen. Das Ex-Paar hat zudem eine 22-jährige Tochter namens Clara.

Streit um Sorgerecht und Unterhalt

Nun bahnt sich dennoch ein Rosenkrieg an: Wie das Magazin People berichtet, fordert McGregor ein gemeinsames Sorgerecht. Mavraktis soll jedoch auf alleiniges Sorgerecht pochen und ihrem Ex lediglich Besuchszeiten einräumen. Auch was die Unterhaltszahlungen anbelangt, ist sich das einstige Traumpaar uneinig: Der Schotte, dessen Vermögen auf umgerechnet rund 39 Millionen Euro geschätzt wird, behauptet, die bisher geleisteten Zahlungen gingen über seine Verpflichtungen hinaus. Seine Noch-Ehefrau vertritt jedoch die Auffassung, weniger Geld zu bekommen als ihr eigentlich zustünde.

Ein Mitgrund für die Diskrepanzen bei den Scheidungsverhandlungen könnte wohl McGregors neue Freundin, die 33-jährige Mary Elizabeth Winstead, sein. Die beiden haben einander am Set der gemeinsamen Serie "Fargo" kennenglernt, als McGregor noch mit Mavrakis zusammen war.

Auch die Kinder des 47-Jährigen scheinen seine neue Liebe nicht zu akzeptieren. McGregors älteste Tochter Clara beleidigte Winstead erst kürzlich, als sie diese auf Instagram als "nichts als Müll" bezeichnete.

Kurz darauf erklärte Clara das Kommentar gegenüber der britischen Times als Ausrutscher. Sie wolle sich künftig nicht mehr in die Beziehung ihres Vater einmischen, auch wenn sie an der Tatsache, dass ihr Vater ihre Mutter für Winstead verließ, Kritik übte. "Ich liebe ihn und werde ihn immer lieben. An unserer engen Beziehung wird sich nichts ändern, auch wenn ich absolut nicht damit einverstanden, wie das alles vonstatten ging", so die 22-Jährige.