Großer Nachlass: Priscilla Presley leitet das Elvis Museum auf Graceland

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Interview
02/07/2015

Elvis war mehr als Entertainer

KURIER-Interview: Die Witwe von Elvis Presley über den 80. Geburtstag des King of Rock 'n' Rolls und ihren "heimlichen" Sohn.

von Nina Ellend

Du siehst aus wie ein Engel", sagte Elvis (1977) zu Priscilla Presley, als er sie – damals zarte 14 Jahre jung – zum ersten Mal sah. Erst acht Jahre, 1967, später willigte Priscillas Stiefvater in die Ehe mit dem King of Rock’n’Roll ein.

Nach der Geburt von TochterLisa Marie(1968) hielt die Ehe nur noch fünf Jahre. Nach Elvis Tod wurde die heute 69-jährige Schauspielerin ("Die nackte Kanone") Treuhänderin seines Vermögens und Nachlass. Dem KURIER gab Priscilla Presley eines ihrer seltenen Interviews.

Wie haben Sie Elvis’ 80. Geburtstag am 8. Jänner verbracht?

Priscilla Presley: An diesem Tag war es extrem kalt in Graceland (Anm.: Elvis ehemaliges Anwesen ist seit 1982 ein Museum). Bei einer Zeremonie wurde der 8. Jänner zum offiziellen ,Elvis Presley-Tag‘ erklärt. Wir haben eine wunderschöne, riesengroße Geburtstagstorte in seinem Namen angeschnitten.

Sie wurde den ganzen Tag lang an Besucher, Fans und Museumsangestellte verteilt. In dieser Woche fanden viele Events und Partys zu Ehren seines Geburtstags statt. Daran nahmen nicht nur Amerikaner teil, sondern auch viele Menschen aus dem Ausland.

Wie wichtig sind Familienfeiern für Sie?

Sehr wichtig. Die Weihnachtsfeiertage verbringe ich besonders gerne mit der ganzen Familie. Heuer habe ich allerdings in Manchester, wo ich Theater gespielt habe, gefeiert. Es war nicht so schön wie zu Hause. Aber mein Sohn Navarone hat mich besucht, und wir sind mit ein paar Schauspielkollegen, die keine Familie dort hatten, zusammengesessen.

Über Ihren Sohn ist wenig bekannt ...

Navarone stand nie in der Öffentlichkeit wie meine Tochter Lisa Marie. Er ist 27 Jahre alt und Leadsänger der Band Them Guns. (Anm.: Navarone stammt aus Priscillas Beziehung mit dem brasilianischen Filmemacher Marco Garibaldi)

Woran arbeiten Sie zurzeit?

Ich habe soeben sieben Wochen die böse Königin in "Schneewittchen und die sieben Zwerge" in Manchester, England, gespielt. Zwei andere Projekte, bei denen ich mitwirke, werden in Kürze bekannt gegeben. Außerdem arbeite ich daran, mein eigene Lebensgeschichte für die Bühne zu adaptieren. Aber das Projekt ist in einem sehr frühen Entwicklungsstadium.

Was stört Sie an der heutigen Gesellschaft am meisten?

Ich hasse es, wenn Leute in Gegenwart von anderen mit Handys und iPads spielen. Ich empfinde das als sehr unhöflich. Außerdem bevorzuge ich es, mich mit Personen zu unterhalten, die vor mir sitzen, als virtuell.

Im September 2015 sind Sie an Bord der "TCB-Cruise" mit Elvis’ Original-Band (www.tcb-cruise.com). Warum fahren Sie bei dieser Kreuzfahrt mit?

Was ich an dieser Reise besonders mag, ist, dass ich nicht nur mit den Fans, sondern auch mit den Leuten in Kontakt bin, die mit Elvis gearbeitet haben. Es gibt eine besondere Verbindung zwischen uns, die ihn persönlich kannten. Wir sehen Elvis nicht nur als den großartigen Entertainer, sondern schätzen auch den wundervollen Menschen. Vor zwei Jahren war ich schon einmal mit an Bord. Nachts bin ich mit der TCB Band, James Burton, Ronnie Tutt, Glen D. Hardin und Jerry Schilling, in meiner Kabine gesessen, und wir haben Tränen über die alten Geschichten gelacht.

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