Dschungelcamp: Empörung über Skandal-Gage für Gil Ofarim
Gleich zu Beginn des neuen Jahres, nämlich am 2. Jänner, wurden von RTL die Teilnehmer der neuen Staffel der erfolgreichen Reality-TV-Show "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" (auch bekannt als das "Dschungelcamp") bekannt gegeben, die am 23. Jänner startet.
Neben Mirja du Mont, Hardy Krüger jr. und Simone Ballack wird auch der umstrittene Musiker Gil Ofarim am australischen Lagerfeuer sitzen – was schon im Vorfeld für Empörung und gar Boykottaufrufe sorgte. Genau diese Welle der Entrüstung erreicht jetzt neue Höhen, nachdem die Gage bekannt wurde, die Ofarim von RTL für seine Teilnahme an der Show bekommt.
Bestverdiener unter Dschungelcamp-Teilnehmern
Bei der Gage soll es sich um eine Rekordsumme handeln. Laut einem Bericht des Portals schlager.de, der sich auf zulässige Quellen beruft, beläuft sich die Summe auf über 300.000 Euro.
Damit würde Ofarim nicht nur zum Spitzenverdiener der neuen Staffel aufsteigen, sondern sogar die bisherige Gagen-Spitzenreiterin Lilly Becker, Dschungelkönigin von 2025, übertreffen: diese soll für ihre Teilnahme "nur" rund 250.000 Euro kassiert haben.
Aus Sicht von RTL ist die hohe Gage freilich verständlich und gerechtfertigt: Ofarim ist die polarisierendste Figur in der diesjährigen Staffel, sorgt für Aufregung, Gesprächsstoff – und somit Quoten. Auch Konflikte zwischen Ofarim und den anderen Kandidaten sind vorprogrammiert. Reality-Shows wie "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" leben von Skandalen und Empörungen – und Ofarim liefert bereits im Vorfeld ab.
Neuanfang im australischen Dschungel
Für Ofarim ist es das erste Mal, dass er sich an einem Reality-Format beteiligt. Laut eigenen Aussagen möchte er die Show als "Neuanfang" nutzen, um ein neues Kapitel in seinem Leben aufzuschlagen, wie er in einem RTL-Interview verriet. Er möchte im Dschungel dem Publikum zeigen, wer er wirklich ist. Er wolle den TV-Zusehern "die Entscheidung geben, ob das was geschrieben wird wirklich so ist oder ob man sich nicht selbst eine Meinung bildet".
Er habe in den vergangenen Jahren an sich gearbeitet, betont Ofarim, sagt aber auch: "Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen. Ich kann nichts ändern, ich kann nur aufstehen und weitermachen. Alles andere bringt nichts." Die Show selbst sehe er als "hochspannendes psychologisches Experiment".
Ob die Zuseher ihre Meinung über den Musiker ändern werden, bleibt abzuwarten und darf bezweifelt werden. Stattdessen darf man aber schon jetzt davon ausgehen, dass Ofarim in viele Ekel-Prüfungen geschickt werden wird.
Nach einem eingestellten Prozess gegen ihn ist Ofarim wieder auf der Bildfläche.
Er würde gerne mehr erzählen, sagte er zu Mitcamper Patrick Romer. Dürfe er aber nicht. Später gab er an, eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben zu haben. "Ich habe die Schuld auf mich genommen", sagte er, als Schauspieler Hardy Krüger jr. ihn auf den Vorfall ansprach. "Es ging nur so."
Er könne auch nicht ungeschehen machen, was passiert sei, so der Musiker, dessen Vater der israelische Sänger Abi Ofarim (1937-2018) ist. Entschuldigen könne er sich "für die Art und Weise, wie ich es gemacht habe". Nun wolle er zeigen, dass er ein anderer sei als in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit dargestellt.
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