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Stars
11/21/2020

"Desperate Housewives"-Star Marcia Cross spricht über schlimme Nebenwirkungen ihrer Krebstherapie

2017 wurde bei Marcia Cross Analkrebs diagnostiziert. Jetzt sprach sie offen über die schlimmen Nebenwirkungen ihrer Krebstherapie.

Im November 2017 wurde bei "Desperate Housewives"-Star Marcia Cross Analkrebs diagnostiziert. Gegenüber dem Coping-Magazin sprach die 58-Jährige jetzt zum ersten Mal über die schmerzhaften Nebenwirkungen ihres Kampfs gegen Analkrebs, der bei ihr seit zwei Jahren in Remission ist.

Maria Cross über Nebenwirkungen von Krebstherapie

Cross musste sich 28 Bestrahlungen und zwei Wochen Chemotherapie unterziehen. "Die Folgen der Behandlung sind echt schlimm",  verriet die Schauspielerin nun. Nach der ersten Chemotherapie-Behandlung habe sie sich noch gut gefühlt. Dann aber habe sie sie einen starken Stich in ihrer Lippe verspürt. "Er kam von der Chemo und die Schmerzen waren nicht mehr auszuhalten", erinnert sich die Seriendarstellerin.

Schon bald kamen weitere Beschwerden hinzu: "Ich habe auf die harte Tour gelernt, dass ich mir proaktiv hätte Medikamente und Mundspülungen besorgen sollen. Denn plötzlich war ich mittendrin. Magenprobleme, offene Stellen im Mund und all die anderen furchtbaren Dinge, die durch Chemo ausgelöst werden. Es war kein Spaß."

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Erst nach einigen Monaten habe ihr Körper wieder normal funktioniert. Nun müsse sie alle drei Monate zur Nachkontrolle. Auch habe ihre Ernährung habe sie umgestellt. "Ich passe sehr auf, was ich esse und pflege meine Gesundheit", erklärt sie.

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Stigmatisierte Krebsart

Neben körperlichen Symptomen habe sie auch mit Stigmatisierung zu kämpfen. Laut Cross ist Analkrebs nach wie vor ein Tabuthema, über das sie jedoch offen sprechen will. "Es ist so dumm, weil wir alle einen Anus haben. Die fünf Zentimeter machen unser Leben lebenswert und es gibt nicht, wofür man sich schämen muss", so die zweifache Mutter.

Es habe ihr geholfen, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen: "Ich war so froh, dass ich mich auf der Webseite der 'Anal Cancer Foundation' mit anderen Patienten unterhalten habe. Sie haben mir brutal ehrlich erzählt, auf welche Nebenwirkungen ich mich einstellen muss."

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