David Bowies Tochter Lexi Jones teilt herzzerreißende Heimvideos aus ihrer Kindheit

Lexi Jones ist die Tochter des verstorbenen Musik-Superstars David Bowie und Iman Abdulmajid.
David Bowie singt leidenschaftlich ins Mikrofon.

Alexandria "Lexi" Jones, die einzige Tochter der verstorbenen Musikikone David Bowie und des Supermodels Iman Abdulmajid, hat in einem rührenden Instagram-Video Erinnerungen an ihren berühmten Vater geteilt. 

Bowie starb am 10. Jänner 2016 in seiner New Yorker Wohnung, die er mit seiner Frau und seiner Tochter bewohnte, nach einem langen Kampf gegen Leberkrebs im Alter von 69 Jahren .

Lexi Jones teilt rührendes Tribut-Video

Lexi war damals gerade einmal fünfzehn Jahre alt. Auf Instagram teilte die Künstlerin jetzt ein nachdenkliches Video, in dem sie versucht, verblassende Kindheitserinnerungen an ihren Vater zu erkunden. 

Die 25-Jährige sitzt an einem Schreibtisch und ringt damit, ihre Erinnerungen in die leeren Seiten eines Tagebuchs zu schreiben. Sie beginnt mit den Worten "Er war", legt den Stift dann aber beiseite.

In einem inneren Monolog wendet sie sich an den Zuschauer: "Er war. Ich fange so an, weil es sich wie der richtige Anfang anfühlt, aber der Satz führt einfach nicht weiter. Ich sitze hier und versuche, mich klar zu erinnern, als ob das Bild zurückkäme, wenn ich nur lange genug die Augen schließe. Aber so funktioniert das Gedächtnis nicht."

"Ich erinnere mich vor allem an Bewegungen, an jemanden, der vor mir stand, an eine Stimme, noch bevor ich wusste, woher sie kam, an das Gefühl, dass sie sich umdrehen würden, wenn ich riefe – und das taten sie auch. Aber irgendetwas daran ist immer falsch. Der Moment endet nie so, wie er sollte, wie eine Tür, die sich öffnet, aber nie ganz schließt", sagt sie. "Es ist seltsam, was bleibt und was verschwindet."

Und weiter: "Ich kann mich erinnern, wie sich ein Raum anfühlte, wie Lachen aus dem Flur klang, wie jemand von mir wegging. Aber wenn ich versuche, ihn direkt vor mir stehen zu sehen, verblasst die Erinnerung."

Der Monolog ist unterlegt mit Heimvideoaufnahmen, die sie etwa als Kind, verkleidet als Dorothy aus dem Zauberer von Oz, zeigen. Bowie, hinter der Kamera, lobt sie.

"Vielleicht ist das einfach die Art, wie die Zeit vergeht. Sie nimmt nicht alles, nur die Details, nur die scharfen Kanten, nur das, was wir für die Ewigkeit hielten. Was bleibt, ist sanfter – Fragmente, Augenblicke", hört man Bowies Tochter sagen. "Das Gefühl, dass jemand eine Zeit lang vor einem existierte, dass man dieselben Räume, dieselben Tage, dieselben kleinen Lebensabschnitte teilte. Vielleicht geht es also gar nicht darum, einen Satz zu beenden, vielleicht sollte er nie beendet werden. Vielleicht ist die Wahrheit einfach dies: Er war da. Und lange Zeit war das genug."

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