Daniel Aminati: Kritik an öffentlicher Trennung geht nach hinten los

Daniel Aminati
Daniel Aminati gibt in einem Video auf Instagram Ratschläge für eine liebevolle Trennung - und erntet Kritik.

Es war ein Schock für Fans des deutschen Traumpaares als Influencerin und Model Patrice Aminati im vergangenen Dezember die Trennung von Daniel Aminati bekannt gab. 

Patrice  geht e seit Trennung "gesundheitlich besser"

"Am 23. September habe ich Daniel verlassen. Ich kann Daniel nicht mehr die Partnerin sein, die er kennengelernt hat. Wir haben uns als Liebespaar verloren", schrieb die krebskranke Patrice Aminati damals auf Instagram in einer Story. "Ich kann Daniel nicht mehr die Partnerin sein, die er kennengelernt hat. Wir haben uns als Liebespaar verloren. Es ging nicht anders", erklärte die 30-Jährige, die wegen schwarzem Hautkrebs palliativ behandelt wird. "Unterschiedliche Werte, Vorstellungen und Träume konnten durch die Liebe nicht überbrückt werden."

Später gab sie Einblicke in ihre neue Lebenssituation auf Instagram und erzählte, aus der früheren Familienwohnung bereits ausgezogen zu sein. "Ich lebe mit unserer Tochter seit September bei meinen Eltern, die mich unterstützen und mir und unserer Tochter bei der Bewältigung des Alltags helfen", teilte Aminati ihren Followern mit. Gegenüber Bild verriet sie außerdem, dass es ihr seit der Trennung "gesundheitlich besser" gehe. 

"Die Metastasen werden kleiner durch die Bestrahlung. Mein Körper erholt sich. Meine Haare fangen an, nachzuwachsen", verriet sie und erzählte: Seit sei wieder bei ihren Eltern wohnt, habe sie begonnen "zum ersten Mal seit Jahren wieder zu atmen".

Daniel Aminati zeigte sich in einem Statement auf Instagram enttäuscht über das Beziehugs-Aus. "Gerade in den letzten Jahren während der schweren Krebserkrankung von Patrice habe ich alles Menschenmögliche gemacht, um uns als Familie zu tragen, um da zu sein, um uns zu schützen, habe mein eigenes Leben komplett hintangestellt", schrieb er unter anderem - was dem taff-Moderator zum Teil Kritik von seinen Fans einbrachte. 

Daniel Aminati: "Eine Trennung gehört nicht in die Öffentlichkeit"

Nun sprach sich Daniel Animati inmitten der Schlagzeilen um das Liebes-Aus für einen liebevollen Umgang inmitten einer Trennung aus. Dabei äußerte er vor allem Sorge um die gemeinsame Tochter. 

"Diese kleinen zarten, wunderbaren Menschlein, und das meine ich nicht despektierlich, sondern sie sind junge Seelen, aber sie haben eine unglaubliche Zartheit und sind sehr offen und deshalb sehr empfänglich. Darum glaube ich, dass unsere Kinder mehr mitbekommen, was wir glauben", entgegnete der Moderator auf die Frage einer Instagram-Followerin, die wissen wollte, wie die dreijährige Charly Malika die Trennung ihrer Eltern verkrafte und fragte, ob er ihr einen Tipp geben könnte, da sie und ihr Partner sich trennen würden. 

Kinder seien Aminatis Meinung nach "Energiewesen", welche die Schwingungen zwischen den Eltern intuitiv wahrnehmen.

Zudem appellierte er daran, einen "liebevollen" Umgang miteinander zu hegen und sich die Erinnerung an das Schöne nicht nehmen zu lassen. "Auch wenn ihr nicht mehr seid so, wie es mal gewesen ist, erinnert euch bitte immer daran, was gewesen ist, warum ihr zusammengekommen seid", lautet der Rat des 52-Jährigen. Es sei wichtig, sich daran zu erinnern, dass ein "wunderbares Wesen geschaffen" wurde und an den "Teamspirit, den es einmal gab".

"Ich finde, was auch ganz, ganz wichtig ist: Eine Trennung gehört 0,0 in die Öffentlichkeit. Das ist eine Sache, die nur den engsten Kreis etwas angeht", fügte Aminati außerdem hinzu. "Eine Beziehung ist gerade am Anfang und am Ende ein besonders intimer Raum. Und wenn sie endet – vor allem, wenn Kinder dabei im Mittelpunkt stehen – sollten wir mit größter Achtsamkeit und Bewusstsein handeln", schrieb er außerdem unter das Video, in dem er zu der Frage seines Followers Stellung bezieht - vor dem Hintergrund einer Jesus-Statue und eines Buddha-Bildes. 

Reaktionen fallen unterschiedlich aus

Im Kommentarbereich findet sich viel Lob für Aminatis "schöne Worte". Es gibt aber auch User, die sich an der Art, wie sich der Moderator inszeniere, stören. "Kaminfeuer, Kerzenlicht, unterlegte Musik, 'Heiligenschein'. Ganz ehrlich? Mir ist das zu viel", schriebt jemand. "Wenn man nichts Gescheites zu sagen hat sollte man einfach still sein", fügt ein User hinzu. 

Ein anderer wirft Aminati vor, den "Guru" zu spielen. "Aber ich glaube, wenn du das alles so gemacht hättest, wie du hier sagst, hätte sie sich doch nicht von dir getrennt oder?", lautet ein weiterer Kritik-Punkt. Es finden sich aber auch indirekte Vorwürfe der Scheinheiligkeit. So schreibt etwa ein Instagram-Nutzer: "Daniel nimm es mir bitte nicht übel, aber eine Trennung gehört nicht in die Öffentlichkeit, genauso wie gespieltes Glück!!!"

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