Seltener Aufritt mit Charlène und Albert: "Außenseiterin" Charlotte Casiraghi eckt an

Oft zeigt sich Charlotte Casiraghi nicht bei offiziellen Anlässen - daher ist die Monegassin ein umso begehrteres Objekt für Paparazzi.
Seltener Aufritt mit Charlène und Albert: "Außenseiterin" Charlotte Casiraghi eckt an

Es ist schon eine Weile her, dass sich Charlotte Casiraghi bei einem offiziellen Termin im Kreis der monegassischen Fürstenfamilie blicken hat lassen. 2024 hatte die Tochter von Caroline von Hannover ungewohnt ehrliche Einblicke geben, in die Herausforderungen, die ihr so Promi-Dasein mit sich bringt. Von klein auf steht sie unter medialer Beobachtung. Mit dem Leben in der Öffentlichkeit hadert Charlotte Casiraghi aber schon lange. "Es war immer schwierig mit all dem Hintergrund", erzählte sie dem Magazin Vanity Fair.

Es sei eine schlimme Erfahrung, ständig fotografiert zu werden und dass Fotografen auf möglichst extreme Bilder hoffen, erzählte sie dem Magazin Vanity Fair (dazu mehr).

Charlotte Casiraghi glänzt bei Rolex Monte-Carlo Masters mit Natürlichkeit

Da wundert es nicht, dass die Mutter von zwei Söhnen ihr Privatleben weitgehend dem Rampenlicht fernhält. Nun hat sie einen seltenen Auftritt an der Seite ihres Onkels Fürst Albert III. von Monaco und seiner Ehefrau Charlène absolviert. 

Das Finale der Rolex Monte-Carlo Masters 2026 brachte nicht nur Carlos Alcaraz und Jannik Sinner im Kampf um die Weltranglistenführung zusammen, sondern auch die Fürstenfamilie auf der Tribüne.

Fürstin Charlène präsentierte sich bei dem Tennisturnier, dem auch Alexandra von Hannover beiwohnte, in Weiß. Sie trug einen Blazer mit dezentem Streifenmuster - ein modisches Motiv, auch von Charlotte Casiraghi aufgegriffen wurde, die unter ihrem blauen Blazer ein gestreiftes Hemd trug. 

Ein Unterschied zwischen den beiden Damen stach aber ins Auge: Während Monacos Fürstin mit ihrem Outfit und Styling zeitlose Eleganz ausstrahlte, erlaubte sich die Tochter ihrer Schwägerin mehr Natürlichkeit. Casiraghi wählte für ihren Auftritt im Tennis-Stadion eine Jean-Hose mit braunem Ledergürtel, was ihrem Look einen lässigen Touch verlieh. Ihre Haare trug sie zu einem Messy-Dutt hochgesteckt und verzichtete ganz auf Make-up. 

Damit tanzte sie im Vergleich zu den anderen Gästen auf der Tribüne stiltechnisch aus der Reihe. 

Und auch sonst gab sich die 39-Jährige ganz entspannt und natürlich - trotz medialer Beobachtung. 

Charlotte Casiraghi

Charlotte Casiraghi

"Außenseiterposition" am Fürstenhof

Sich für die Kameras zu verstellen dürfte Casiraghi widerstreben. Am Fürstenhof sieht sich die Nichte von Fürst Albert II. in einer "Außenseiterposition". Im Gespräch mit dem britischen Telegraph erzählte sie, wie wichtig es ihr sei, "mich von bestimmten Konventionen frei zu machen". Dass ihr trotz aller Privilegien eine halbwegs normale Kindheit ermöglicht wurde, verdankt Casiraghi der Entscheidung ihrer Mutter, sie und ihre Brüder auf "normale" Schulen zu schicken. 

Dabei würde sie natürlich von ihrer aristokratischen Herkunft profitieren, doch Casiraghi ist es wichtig, klarzustellen: "Ich versuche immer, mich von diesem 'königlichen' Status zu lösen. Natürlich trage ich gerne zu Monaco bei, aber meine Philosophie hat mich gelehrt, dass eine Außenseiterposition mehr Komplexität und Vielfalt ermöglicht."

Albert II. von Monaco und Familie schauen von einer Tribüne aus zu.

Albert II. von Monaco und Familie auf der Tribüne.

"Ich bin die Nichte des Staatsoberhauptes. Als solche habe ich einige repräsentative Verpflichtungen – nichts wirklich Einschränkendes oder Außergewöhnliches", hatte sie in einem Interview 2011 erklärt. Sie halte es nur schwer aus, dass ihr ständig von Fotografen auflauern. Schon 2011 verweigerte sie es, bei einem Vogue-Fotoshooting mit einer Krone zu posieren. "Das steht im Gegensatz zu dem, was ich bin." Streng gesehen ist sie eine Bürgerliche und tatsächlich kein Royal.

Offizielle Pflichten hat sie an sich keine zu erfüllen. Oft zeigt sich Charlotte auch nicht auf Red Carpets oder bei offiziellen Anlässen - daher ist die Monegassin ein umso begehrteres Objekt für Paparazzi. Charlotte scheut aber nicht davor zurück, Fotografen zu verklagen, die sie in ihren Privatbereich verfolgen. Und das passiere nicht selten. Ein total privates Leben zu führen, davon können alle Mitglieder des Fürstenhaues wohl nur träumen.

Doch Casirgahi tut ihr Bestes, um dem möglichst Druck der Öffentlichkeit möglichst zu entkommen.

"Ich mag dieses 'offizielle Repräsentieren' nicht besonders, auch wenn ich es tue, wenn es einen Zweck erfüllt oder wenn es für meine Familie wichtig ist", erklärte die zweifache Mutter. "Aber das bringt Druck mit sich, die Leute beurteilen einen und erwarten viel von einem, wenn man einen offiziellen Status hat. Ich bin lieber frei."

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