Canalis stiehlt "Männer des Jahres" die Show

Mehr als 900 Gäste haben die "GQ - Männer des Jahres" gefeiert: Peter Fonda, Jared Leto und Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit. Und doch stahl Elisabetta Canalis den Männern die Show.

Eigentlich stand der Abend ganz im Zeichen erfolgreicher Männer. Und doch stahl eine Frau den männlichen Persönlichkeiten aus Unterhaltung- und Musikbranche, Gesellschaft, Sport und Kultur die Show. Bei der "GQ - Männer des Jahres"-Gala gab es für Elisabetta Canalis, Moderatorin und Ex-Freundin von George Clooney, das größte Blitzlichtgewitter. Dabei war sie nur als Laudatorin nach Berlin gekommen. Canalis überreichte Roberto Cavalli die Auszeichnung in der Kategorie "Mode". "Ich freue mich sehr, den Preis an meinen Freund Roberto zu überreichen", sagte die Italienerin über den Gewinner. Dann wurde es emotional: Die Design-Ikone übergab seinem Sohn Daniele (25) symbolisch die Führung seines Modelabels.

Sehen Sie hier die weiteren Preisträger ... Kategorie "Stil": Jared Leto

"Männer mit Mut zum Avantgardismus braucht die Mode", schreibt GQ über Jared Leto, der in der Kategorie "Stil" zum "Mann des Jahres" gewählt wurde. Das Model Eva Padberg überreichte die Trophäe an den US-Schauspieler und lobte: "Er sucht in seinen Rollen nach Substanz und schreckt auch vor Strapazen nicht zurück." Das gilt auch für seine Band "30 Seconds To Mars": 300 Shows aufgrund eines Albums hat noch niemand durchgehalten. Deshalb werden sich die Rocker am 7. Dezember einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde sichern. An dem Tag spielt die Band rund um Jared Leto einen Gig in New York - genauer, die 300. Show im Rahmen von "This Is War". Kategorie "Legende": Peter Fonda

Der "Easy Rider" war der Stargast des Abends. Moritz Bleibtreu überreichte dem 71-jährigen US-Schauspieler den Preis in der Kategorie "Legende". Fonda verzichtete in seiner Dankesrede auf große Worte - gab sich bescheiden: "Alles, was ich gemacht habe, war am Leben zu bleiben", sagte er, der in Begleitung seiner Frau Parky nach Berlin gereist war. Kategorie "Sport Lebenswerk": Heiner Brand

Als Trainer der Nationalmannschaft führte er die deutschen Handballer an die Weltspitze: Vize-Europameister 2002, Vize-Weltmeisterschaft 2003, Europameister 2004 und Silber bei den Olympischen Spielen in Athen. Sein größter Erfolg stellte sich im Januar und Februar 2007 ein, ... ... als seine Mannschaft die Handball-WM im eigenen Land gewinnen konnte. Brand - der Mann mit dem Walrossbart - war außerdem der erste Handballer, der sowohl als Spieler (1978) als auch als Trainer (2007) Weltmeister wurde. Kategorie "Film National": August Diehl

Er hat es in "Inglourious Basterds" und "Salt" gezeigt. Doch seit "Wer wenn nicht wir" steht fest: Dieser Mann ist ein Ausnahme-Schauspieler. Das Talent wurde ihm quasi in die Wiege gelegt: Er ist der ... .. Sohn des Schauspielers Hans Diehl und einer Kostümbildnerin. Seit 2009 spielt der 35-jährige Diehl in der Band "hands up - excitement!" die Gitarre. Vielfältig, der Mann. Kategorie "Film Newcomer": Alexander Fehling


Auch Diehls Freund und Schauspielkollege Alexander Fehling (links) ist ein "Mann des Jahres". Genauer "Newcomer des Jahres". Die Rolle des "Goethe" brachte ihm 2010 eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis ein. Derzeit ist er neben August Diehl im Film ... ... "Wer wenn nicht wir" zu sehen. Er spielt RAF-Terrorist Andreas Baader. Kategorie "Sport National": Philip Köster

Er ist der Sebastian Vettel des Surfsports: Der deutsche Meister ist trotz internationalem Erfolg am Boden geblieben. Es scheint so, als wäre dem 17-jährigen Nachwuchstalent der Erfolg fast ein wenig peinlich... Charmant, auch für einen "Mann des Jahres". Kategorie "Sport International": Arjen Robben

Was wäre der FC Bayern ohne ihn? Man weiß es nicht. Ob Robben aus der Reha wieder als Goalgetter zurückkehren wird, wird sich zeigen. Für die Zeitschrift Gentlemen's Quarterly ist er trotzdem der "Mann des Jahres Sport International". Kategorie "Musik Lebenswerk": Marius Müller-Westernhagen

Er wird als einer der erfolgreichsten deutschen Musiker gehandelt und obwohl er mehr als 11 Millionen Platten verkauft hat, holt sich der 62-Jährige Tipps von seiner Tochter Mimi. Westernhagen also nicht nur ein "Mann des Jahres", sondern auch ein "Vater des Jahres"? Kategorie "Politik": Klaus Wowereit

Für das GQ-Magazin ist der Bürgermeister von Berlin der "Politiker der Stunde". Sein Verdienst: Berlin ist sexy. "Er zeigt Flagge für und in der Stadt, ist überall präsent und bewegt sich mit erfrischender Leichtigkeit auf dem internationalen politischen Parkett", begründete Chefredakteur José Redondo-Vega die Wahl. Kategorie "Frau des Jahres" - Daisy Lowe

Wie jedes Jahr kam unter all den Männern kam auch eine Frau zu Ehren. Diese Lady ist Rock'n'Roll: Daisy ist die Tochter von Pearl Lowe und Bush-Frontmann Gavin Rossdale. Seine Frau, Gwen Stefani, ist also ihre Stiefmutter. Und Danny Goffey, der Mann ihrer leiblichen Mutter und Drummer von Supergrass, ihr Stiefvater. Ein musikalischer Stammbaum ... ... mag hilfreich sein. Doch das It-Girl legt sich selbst ordentlich ins Zeug, modelt für Agent Provocateur, Burberry, French Connection, H&M, Urban Outfitters und Wheels & Dollbaby.
(KURIER.at / spp) Erstellt am
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