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24.07.2017

Berührend: Harry über Dianas letztes Telefonat

In einer TV-Doku über ihre Mutter erzählen Prinz Harry und Prinz William intime Details.

In einer neuen TV-Doku zum 20. Todestag von Prinzessin Diana sprechen ihre zwei Söhne William und Harry sehr offen über ihre 1997 verstorbene Mutter und geben einige Details aus ihrem Leben preis, die bis dahin noch nicht bekannt waren. Zuvor erklärten die beiden, dass sie noch nie gemeinsam über sie als Mutter gesprochen haben.

In der Doku wird klar, dass die Prinzen ihre Mutter vor ihrem Tod fast einen Monat lang nicht gesehen hatten. Ein sehnsüchtig erwartetes Wiedersehen sollte nur einen Tag nach der Todesfahrt von Diana stattfinden.

Kurzes Telefonat "ewig bereuen"

Nur einige Stunden vor ihrem Tod in Paris telefonierte sie mit ihren Söhnen. Traurig sind die beiden vor allem darüber, dass sie ihr nur kurz "Hallo" sagten, weil sie gerade dabei waren mit ihren Cousins Zara und Philip zu spielen. "Alles was ich noch weiß, ist dass ich für den Rest meines Lebens bereuen werde, wie kurz der Anruf war", so Harry.

Auch Prinz William belastet das letzte Gespräch mit Diana "ziemlich schwer", wie er einem Bericht des britischen TV-Senders itv zufolge sagte. Trotzdem empfinde er es als "heilsamen Prozess", über seine Mutter zu sprechen.

Im Kensignton Palast blätterten die beiden vor den Kameras in privaten Fotoalben. "Es ist das erste Mal, dass wir beide über sie als Mutter gesprochen haben", erklärte Prinz Harry. Prinzessin Diana sei die beste Mutter der Welt gewesen. "Sie hat uns mit Liebe überschüttet." Gleichzeitig sei Diana als Mutter sehr unkonventionell gewesen. "Du kannst so frech sein, wie du willst, lass dich nur nicht dabei erwischen", sei einer ihrer Ratschläge gewesen, berichtete Harry.

William erinnert Kinder an Oma Diana

Und William erklärte, wie wichtig es ihm sei, seinen Kindern George und Charlotte von seiner Mutter zu erzählen. Er spreche vor allem beim Schlafengehen über "Oma Diana", weil er will, dass seine Kinder wissen, dass sie zwei Großmütter haben.

"Es ist schwierig, denn Catherine hat sie ja nicht gekannt, deshalb kann sie da nicht viel tun. Also mache ich das, immer wenn ich George oder Charlotte ins Bett bringe. Ich rede über sie und versuche einfach, sie daran zu erinnern, dass es zwei Großmütter gab." Im Haus stehen außerdem viele Fotos, die an Diana erinnern.

Sie wäre eine tolle Oma, ist sich William sicher. Aber sie wäre auch ein Alptraum, scherzt der Prinz: "Sie würde die Kinder wie verrückt lieben, aber sie wäre ein absoluter Albtraum. Besonders während der Badezeit würde sie vorbeikommen, ein unglaubliches Chaos anrichten – Schaum überall und das ganze Bad unter Wasser – und dann einfach gehen."

Diana kam am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris im Alter von 36 Jahren ums Leben. Das Unglück erschütterte das ganze Land und war weltweit in den Schlagzeilen. Ihre Söhne Prinz William und Prinz Harry waren damals 15 und 12 Jahre alt. Ein Jahr zuvor ließ sie sich von Prinz Charles scheiden.

Die Dokumentation "Diana, Our Mother: Her Life and Legacy" (Diana, unsere Mutter: Ihr Leben und Vermächtnis) wird am Montag (24. Juli), gut einen Monat vor dem 20. Todestag von Lady Di, vom britischen Fernsehsender itv ausgestrahlt.

Prinz Harry kontaktiere die Produzenten der Doku und erklärte, dass er den Tränen nahe war, als er den Film gesehen ist, er sei "brillant".