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Stars
02/15/2021

Berühmt fürs Berühmtsein: It-Girl Paris Hilton wird 40

Das It-Girl sorgte für Skandale, schlägt zum 40. Geburtstag aber ernstere Töne an

von Stefanie Weichselbaum

Blondierte Mähne, piepsige Stimme und meist ein leicht genervter Blick – so kennt man Hotelerbin Paris Hilton, die am Mittwoch ihren 40. Geburtstag feiert. Aber warum ist sie eigentlich bekannt? Naja, sie ist berühmt fürs Berühmtsein und wurde zum It-Girl der 2000er-Jahre. Seit 2009 gibt es diesen Begriff übrigens im Duden und wird dort folgendermaßen definiert: „Junge oder jüngere Frau, die durch ihr häufiges öffentliches Auftreten in Gesellschaft prominenter Personen und ihre starke Medienpräsenz einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist“. Als Ur-Mutter aller It-Girls gilt übrigens Clara Bow, die in den 1920er-Jahren als Sexsymbol galt und die Hauptrolle in der Komödie „It“ bekam und dafür suchte man eben eine Frau mit dem gewissen Etwas.

Fragwürdige Berühmtheit erlangte Paris Hilton vor allem durch Skandale, wie ein schlüpfriges Amateur-Video, das öffentlich wurde. Gemeinsam mit Busenfreundin Nicole Richie (39) drehte sie von 2003-2007 die Reality-TV-Show „The Simple Life“, wo die beiden Großstadt-Grazien das „einfache Leben“ in Alltagssituationen ganz ohne Luxus meistern mussten.

Und auch sonst gibt es kaum eine künstlerische Tätigkeit, in der sich Paris Hilton nicht versucht hätte. Seien es kurze schauspielerische Ambitionen im Horrorstreifen „House of Wax“, das Aufnehmen eigener Songs (Stars are Blind) oder Modeljobs. Seit einigen Jahren arbeitet sie als begehrte DJane mit besonders vielen Aufträgen in Ibiza.

2007 besuchte sie als Stargast von Richard Lugner den Wiener Opernball und fiel dort auf, da sie sich mehr für ihr Handy als für das Geschehen rundherum interessierte. Naja, kein Wunder, denn immerhin wird ihr nachgesagt, gemeinsam mit Pop-Prinzessin Britney Spears (39) das Selfie erfunden zu haben. In den letzten Jahren wurde es ruhiger um die einstige Skandalnudel. Die aufgelöste Verlobung mit Schauspieler Chris Zylka (35) war da schon die aufsehenerregendste Neuigkeit.

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Vor Kurzem veröffentlichte sie die Dokumentation „This Is Paris“. Und siehe da, die piepsige Stimme wurde abgelegt und besonders ernste Töne angeschlagen, als sie über den physischen und psychischen Missbrauch sprach, der ihr auf einer Privatschule in Utah widerfahren war. „Die dumme Blondine war eine Rolle, die ich gespielt habe“, gab sie gegenüber dem Magazin Welt zu.

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