Jack Hofer und Mariam Hage

© Kurier/Juerg Christandl

Stars Austropromis
12/14/2020

Wofür sich das Schauspieler-Paar Mariam Hage und Jack Hofer starkmacht

Die beiden Jungschauspieler im KURIER-Interview über ihr persönliches Weihnachten, die Corona-Krise und Zukunftswünsche.

von Stefanie Weichselbaum

Die beiden Schauspieler Mariam Hage (28) und Jack Hofer (22) sind gerade dabei, im Film-Business so richtig durchzustarten. Mariam drehte etwa kürzlich einen „Bozen-Krimi“, eine „Innsbrucker Stadtkomödie“ und den TV-Film „Alle Nadeln einer Tanne“. Und Jack spielte in der TV-Serie „Letzter Wille“ und steht nun für die ARD-Produktion „Euer Ehren“ vor der Kamera.

Der KURIER traf die beiden, die seit vier Jahren ein Paar sind, im Innenstadt-Modetempel „Popp und Kretschmer“ zum vorweihnachtlichen Interview.

„Eigentlich wollten wir Weihnachten gemeinsam verbringen, aber mit den Eltern wollen wir auch feiern. Und heuer mit den ganzen Umständen muss man schauen, was möglich ist. Uns ist einfach wichtig, dass wir Zeit miteinander verbringen.“

Die Zweisamkeit tat ihnen auch in Lockdown-Zeiten gut. „Wir haben das Glück, dass wir zu zweit sind. Als es angefangen hat im März, war ich zwei Wochen alleine bei mir zu Hause. Wir wollten da keinen physischen Kontakt haben, weil ich gerade von einem Dreh in München zurückgekommen bin. Das war nicht leicht“, erzählt Mariam.

So hätte sie während dieser Zeit unzählige Male die Wohnung umgeräumt und Jack beschäftigte sich mit seiner Playstation.

Dennoch sehen sich die beiden in der glücklichen Lage, auch beruflich immer beschäftigt gewesen zu sein. „Ich muss mich jetzt für ,Euer Ehren‘ vorbereiten. Ich bin in der privilegierten Position, dass ich sagen kann, es ist nicht so schlimm für mich, die Kontakte einzuschränken. Es ist für mich nicht so ein Drama, zu Hause zu bleiben und spazieren zu gehen“, so Jack Hofer.

Und auch bei Mariam läuft es gut.

„Die Arbeit hat bei mir nicht aufgehört, worüber ich dankbar bin. Ich hatte so viele Castings. Es gab immer etwas, woran ich arbeiten konnte“, meint sie. Das war aber nicht immer so. „Letztes Jahr wurde es etwas knapp mit dem Geld bei mir und dann habe ich nebenbei im Supermarkt gearbeitet. Und da habe ich teilweise gemerkt, dass Kassiererinnen wirklich von oben herab behandelt werden“, wird die sonst so fröhliche Mariam ganz ernst.

„Wenn ich an das Thema ,Systemrelevanz‘ denke, kommt mir sofort meine Mutter in den Sinn, die Hausbesorgerin ist. Sie hatte dieses Jahr null Sekunden Pause. Deshalb ist es mir auch wichtig, die Stimmen zu stärken, die sonst wenig Raum bekommen“, sagt sie leidenschaftlich.

Und wenn man schon bei Wünschen für die Zukunft ist, steht Gesundheit für die Familie natürlich an oberster Stelle und beruflich auch das ein oder andere Projekt mit einem Topstar. „Wenn sich die Möglichkeit ergibt, mit jemandem wie Christoph Waltz zu drehen, wäre das natürlich toll“, lacht Jack.

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